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SACHSEN-ANHALT
 
 

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05.2026

Veränderungen in der Förderkulisse der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) ab 21.7.2026

Die Bundesregierung hat am 8. Juli 2026 die Eckpunkte einer Neufassung der Förderbedingungen für die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) veröffentlicht. Die bisherige Grundstruktur und die Zuständigkeiten bleiben erhalten: die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ist für die (Zuschuss)Förderung beim Heizungstausch zuständig und das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) für die Einzelmaßnahmen.

In der Folge passen die KfW und das BAFA die Förderung für den Heizungstausch, die Heizungsoptimierung sowie für die energieeffiziente Sanierung von Wohngebäuden und Nichtwohngebäuden an. Die neuen Förderbedingungen gelten ab Dienstag, 21. Juli 2026. Vom 9. bis 20. Juli 2026 kommt es zu einer Umstellungsphase, um notwendige technische Anpassungen bei KfW und BAFA vorzunehmen. Für Investitionsvorhaben, für die am/bis zum 8. Juli 2026 noch keine gültige „Bestätigung zum Antrag“ (KfW) bzw. „Technische Projektbeschreibung“ (TPB) vorlag, gelten künftig die neuen Förderbedingungen.

Clever getauscht: Sachsen-Anhalts ältestes Haushaltsgerät ist 63 Jahre alt!

Von März bis Mai 2026 war die LENA auf der Suche nach den ältesten, noch betriebenen Wasch-, Spül- und Kühlgeräten im Land. Über 600 Haushalte ha­ben sich an der Aktion „Jetzt clever tauschen!“ beteiligt. Die Gewinnerinnen und Gewinner wurden am 1. Juli 2026 offiziell bekannt gegeben und in Magdeburg ausgezeichnet.

Die ältesten Geräte jeder Kategorie im Überblick:
  • Kühlschrank aus dem Jahr 1963 von Familie Göricke aus Bitterfeld-Wolfen
  • Kühl-Gefrierkombination aus dem Jahr 1987 von Familie Becker aus Schönebeck (Elbe)
  • Gefriertruhe aus dem Jahr 1965 von Familie Köppl aus Wimmelburg
  • Gefrierschrank aus dem Jahr 1981 von Familie Winter aus Möckern (OT Glienicke)
  • Waschmaschine aus dem Jahr 1981 von Familie Hötling aus Gardelegen (OT Jävenitz)
  • Wäschetrockner aus dem Jahr 1981von Familie Hoyer in Sommersdorf
  • Geschirrspüler aus dem Jahr 1992 von Familie Trapp aus Seehausen (Altmark)
Alle genannten Erstplatzierten dürfen sich über ein hoch energieeffizientes Neugerät freuen. Die Zweit- und Drittplatzierten in jeder Kategorie erhalten einen Zuschuss in Höhe von 150 Euro für den Kauf eines Balkonkraftwerkes bzw. ein Energiesparpaket im Wert von 75 Euro.

130 Jahre altes Wohnhaus in Genthin erhält Grüne Hausnummer

Für die energetische Komplettsanierung eines über 130 Jahre alten Wohngebäudes in Genthin wurde die Königsplatz GbR Anfang Juli mit einer „Grünen Hausnummer Sachsen-Anhalt“ ausgezeichnet. Damit sind elf der insgesamt 91 verliehenen Grünen Hausnum­mern in Sachsen-Anhalt im Landkreis Jerichower Land zu finden.

Foto: LENA/ Andreas Lander

Bauherrenmappen stehen ab sofort in der Biosphärenreservatsverwaltung bereit

Ab sofort stehen allen interessierten Bau- und Sanierungswilligen im Südharz mehrere Bauherrenmappen der LENA zur Ansicht oder zum Ausleihen in der Verwaltung des Biosphärenreservats Karstlandschaft Südharz zur Verfügung. LENA-Geschäfts­führer Marko Mühlstein hat kürzlich drei Exemplare an die Leiterin des Biosphären­reservates, Dr. Urte Bachmann, übergeben.

Die Bauherrenmappe kann ab sofort in der Verwaltung des Biosphärenreservats Karstlandschaft Südharz (Hallesche Straße 68a, 06536 Südharz OT Roßla) während der Öffnungszeiten (Mo-Do: 07:00 bis 15:30 Uhr, Fr: 07:00 bis 13:00 Uhr) kostenfrei eingesehen oder ausgeliehen werden.

Energieeffizienz-Roadshow macht Halt in Harzgerode

Interessierte Unternehmensvertreterinnen und -vertreter haben die Möglichkeit, sich auf der nächsten Station der „Energieeffizienz-Roadshow Sachsen-Anhalt“ am 25. August 2026 in Harzgerode umfassend über die technologischen Möglichkeiten und Förderprogramme rund um das Thema Energieeffizienz zu informieren. Im Fokus stehen dabei die Förderrichtlinie „Sachsen-Anhalt ENERGIE“ und die Unterstützungsangebote der LENA.

Der Bürgermeister der Stadt Harzgerode, die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Innovation mbH sowie die Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt laden Sie herzlich ein, von den Erfah­rungen anderer Unternehmen und Akteure zu profitieren und wertvolle Impulse für Ihr eigenes Unterneh­men mitzunehmen.

Wann? 25. August 2026, ab 16.00 Uhr

Wo? CCC Harzgerode, Friederikenstraße 14B, 06493 Harzgerode

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Interessierte Unternehmensvertreterinnen und -vertreter können sich per E-Mail an
best-practice@lena-lsa.de anmelden.

Foto: LENA/ Jens Schlüter

Wasserstoffstrategie fortgeschrieben: Landeskoordinierungsstelle wird zum Kompetenzzentrum aufgewertet

Mit der Fortschreibung der Wasserstoffstrategie setzt das Land Sachsen-Anhalt ein deutliches Signal für den weiteren Ausbau der Wasserstoffwirtschaft. Das Kabinett hat die Aktualisierung der Strategie aus dem Jahr 2021 beschlossen und bekräftigt damit den Anspruch Sachsen-Anhalts, seine Rolle als Wasserstoffland und wichtiger Standort für Erzeugung, Infrastruktur und Anwendung weiter auszubauen.

Eine zentrale Rolle übernimmt dabei die bei der Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt angesiedelte Landeskoordinierungsstelle Wasserstoff. Als zentrale Anlaufstelle begleitet sie Unternehmen, Kommunen, Forschungseinrichtungen und weitere Akteure bei Fragen rund um das Thema Wasserstoff. Gleichzeitig vernetzt sie Wirtschaft, Wissenschaft sowie Landes- und Kommunalpolitik und schafft so die Voraussetzungen für einen erfolgreichen Wissenstransfer und die Umsetzung gemeinsamer Projekte.

Die Strategiefortschreibung stärkt diese Funktion nun deutlich: Die Landeskoordinierungsstelle Wasserstoff wird zum Kompetenzzentrum Wasserstoff und Kohlenstoff weiterentwickelt. Ziel ist es, koordinierende, beratende und strategische Aufgaben an zentraler Stelle zu bündeln und die Transformation der Wirtschaft sowie den Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft in Sachsen-Anhalt noch wirksamer zu unterstützen. Damit gewinnt die LENA als zentrale Ansprechpartnerin für Wasserstoff im Land weiter an Bedeutung und wird ihre Rolle als Impulsgeberin und Vernetzerin künftig noch umfassender wahrnehmen.

4. Walbecker Energiewendetagung: Lösungen für die Energiewende aus der Praxis

Am 3. und 4. September 2026 lädt das Sonnenschloss Walbeck zur 4. Walbecker Energiewendetagung nach Hettstedt ein. Unter dem Motto, die Energiewende praxisnah und regional zu gestalten, bringt die Veranstaltung Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Forschung, Kommunen und Energiebranche zusammen.

Im Mittelpunkt stehen die aktuellen Herausforderungen eines Energiesystems, das zunehmend von erneuerbaren Energien geprägt wird: Wie können Stromerzeugung und Stromverbrauch besser synchronisiert werden? Welche Rolle spielen Speicher, intelligente Energiemanagementsysteme und die Sektorenkopplung? Und wie gelingt die Umstellung der Wärmeversorgung auf erneuerbare Energien? Diesen und weiteren Fragen widmet sich das abwechslungsreiche Tagungsprogramm.

Die Walbecker Energiewendetagung hat sich in den vergangenen Jahren als Plattform für den Austausch innovativer Ideen und erfolgreicher Praxisbeispiele etabliert. Unternehmen, Kommunen, Energiegenossenschaften sowie alle an der Energiewende Interessierten sind herzlich eingeladen, sich zu informieren, Kontakte zu knüpfen und gemeinsam Lösungen für eine nachhaltige Energiezukunft zu diskutieren.

Save the Date: 21. Treffen des Landesnetzwerks „Energie & Kommune“ am 4. November

Vom Plan in die Praxis – Wie können die Kommunen Sachsen-Anhalts ihre Energieprojekte realisieren? Ob aus Eigeninitiative oder auf Basis gesetzlicher Anforderungen: Kommunen in Sachsen-Anhalt haben in den vergangenen Jahren mit kommunaler Wärmeplanung oder Klimaschutzkonzepten wichtige Grundlagen für eine nachhaltige und sichere Energieversorgung geschaffen. Jetzt folgt die Kür: Wie lassen sich Projekte in Zeiten klammer Kassen realisieren? Klar ist: Die Transformation der Energieinfrastruktur gelingt meist nur als Gemeinschaftsprojekt aller beteiligten Akteure vor Ort.

Gemeinsam mit unserem Kooperationspartner, dem Verband Kommunaler Unternehmen (VKU) Sachsen-Anhalt, widmen wir das nächste Treffen des Landesnetzwerks „Energie & Kommune“ diesem Thema. Best-Practice-Beispiele werden zeigen, wie Zusammenarbeit und Finanzierung lokaler Energiewendeprojekte gelingen können.

Merken Sie sich den Termin schon jetzt in Ihrem Kalender vor! Weitere Informationen zur Veranstaltung folgen.

Gebäudemodernisierungsgesetz – Kostenloses Online-Seminar für Kommunen

Mit dem Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) kommen auf Kommunen als Betreiber öffentlicher Nichtwohngebäude zahlreiche neue Pflichten zu: Energetisch schlechte Nichtwohngebäude müssen bis 2030 und 2033 in zwei Stufen so saniert werden, dass sie festgelegte Grenzwerte einhalten. Zudem müssen alle kommunalen Nichtwohngebäude einen Energieausweis haben und schrittweise mit Solaranlagen ausgestattet werden.

In dem nächsten kostenlosen Online-Seminar für Mitarbeitende von Kommunen und kommunalen Einrichtungen am 30. Juli 2026 ordnet das Ökozentrum NRW die Regelungen ein, benennt offene Punkte und zeigt, wie Kommunen ihr Gebäudeportfolio jetzt systematisch auf die neuen Anforderungen vorbereiten können.

Förderaufruf zur Bundesförderung für transformative Klimaschutzprojekte – Bis 15.09. Projektskizzen einreichen

Der neue Förderaufruf richtet sich an juristische Personen, Kommunen und kommunale Akteure, die strategische, transformative und nicht-investive Projekte mit den Themen „Klimaschutz in ländlichen Kommunen“ und „Klimaschutz im Bereich berufliche Bildung und Beteiligung junger Menschen“ realisieren wollen. Projektskizzen können bis zum 15.09. online eingereicht werden, die Förderquote beträgt bis zu 90 Prozent bei einem Projektvolumen von mind. 150.000 Euro. Gefördert werden Kosten für Personal, Dienstleister, Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungen.

Foto: © Tanankorn Pilong - istockphoto.com

Austausch mit erfahrenen Bürgermeistern zu Energiewende-Projekten

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kommunen im Austausch: Energiewende aktiv gestalten“ hat das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) kürzlich ein Mentoren-Programm vorgestellt.

Die Idee dahinter: Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, die bereits erfolgreich Energiewende-Projekte umgesetzt haben, stellen ihre Erfahrungen anderen Kommunen zur Verfügung. Ziel ist es, Erfahrungswissen direkt dorthin zu bringen, wo Entscheidungen getroffen und Projekte umgesetzt werden.

Für das Programm konnten drei engagierte Bürgermeister gewonnen werden, die ihre Erfahrungen unter anderem zu folgenden Themen teilen:

  • Kommunale Wärmenetze
  • Gründung von Energiegesellschaften
  • Interkommunale Zusammenarbeit im Bereich Energie und Wärme
  • Krisenvorsorge und kritische Infrastruktur
  • Mobilitätsangebote im ländlichen Raum

Das Angebot richtet sich insbesondere an Bürgermeisterinnen und Bürgermeister kleinerer Kommunen (bis ca. 20.000 EW), die aktuell an vergleichbaren Vorhaben arbeiten oder entsprechende Projekte anstoßen möchten. Auch Mitarbeitende aus Kommunalverwaltungen können sich grundsätzlich bewerben, sofern ein konkreter Bezug zu den genannten Themen besteht.

Bewerbungen und Rückfragen zum Angebot können an BULEplus-Energiewende@pd-g.de gerichtet werden.

Klimabeirat startet in die dritte Berufungsperiode

Der Klimabeirat der Hochschule Magdeburg-Stendal ist in seine dritte Berufungsperiode (2026–2028) gestartet. Bereits am 7. April 2026 fand die konstituierende Sitzung des neu berufenen Gremiums statt. Die offizielle Urkundenübergabe erfolgte am 1. Juli 2026 durch die Klimaschutzmanagerin Ing. Myriam Gerike.

Dem Klimabeirat gehören Vertreterinnen und Vertreter aller Fachbereiche der Hochschule sowie externe Mitglieder wie der netzwerk n e. V., das Ministerium für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt (MWU) sowie die Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt an.

Der Klimabeirat berät und unterstützt das Klimaschutzmanagement der Hochschule in allen klimarelevanten Angelegenheiten. Er begleitet die Umsetzung der Klimaschutzziele und trägt dazu bei, die nachhaltige Entwicklung und Profilierung der Hochschule weiter voranzubringen.

In den vergangenen Berufungsperioden hat der Klimabeirat zahlreiche Maßnahmen angestoßen und begleitet. Dazu gehören unter anderem die Beratung bei der Erstellung des Klimaschutzkonzepts der Hochschule, die Vorbereitung von Maßnahmen im Projekt KlimaPlanReal, die Entwicklung des KliMob-Tools für Mobilitätsumfragen sowie des KliMax-Tools zur Treibhausgasbilanzierung. Darüber hinaus wirkte der Beirat an der Entwicklung des Naturerlebnispfads auf dem Hochschulcampus, an Informations- und Sensibilisierungskampagnen wie „100 Maßnahmen – 1 Klima“, an der Dämmung weiterer Dachflächen von Hochschulgebäuden, der Einführung von Recyclingstationen sowie der Erarbeitung eines Hitzeaktionsplans für die Hochschule mit.

Foto: Andreas Braun/ Hochschule Magdeburg-Stendal

Nationaler Preis - Bildung für nachhaltige Entwicklung

Das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) und die Deutsche UNESCO-Kommission fördern herausragendes Engagement im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung mit dem „Nationalen Preis – Bildung für nachhaltige Entwicklung“.

Der Preis richtet sich an Initiativen und Projekte, die BNE in besonders innovativer Weise umsetzen und damit einen bedeutenden Beitrag zur Erreichung der globalen Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals, SDGs) sowie zur Umsetzung des UNESCO-Programms „BNE 2030“ leisten.

Die Preisträgerinnen und Preisträger erhalten neben dem Titel ein Preisgeld in Höhe von jeweils 10.000 Euro, das für die Umsetzung oder Weiterentwicklung ihrer Projekte genutzt werden kann. 

Die Bewerbungsfrist endet am 15. August 2026.

Foto: © Yanina Isla / Deutsche UNESCO-Kommission

Informationssystem für biodiversitätsfördernde Solarparks freigeschaltet

Die im Forschungsprojekt BIODIV-SOLAR entwickelte gleichnamige Toolbox der Hochschule Anhalt bündelt die Erfahrungen des Projekts zur Planung, Umsetzung und Pflege biodiversitätsfördernder Maßnahmen und stellt verschiedene Werkzeuge zur Verfügung.

Die Toolbox umfasst drei zentrale Anwendungen:

  • Maßnahmenkatalog: Bündelt die Erfahrungen aus dem Forschungsprojekt BIODIV-SOLAR zur Planung, Umsetzung und Pflege biodiversitätsfördernder Maßnahmen.
  • Potentialanalyse: Bewertet das Potenzial einer Photovoltaikanlage für die Umsetzung biodiversitätsfördernder Maßnahmen. Dabei werden die Verfügbarkeit geeigneter Flächen innerhalb der Anlage sowie Ertrag und Anlagenlayout simuliert.
  • Samenmischungen: Unterstützt bei der Auswahl geeigneter Pflanzenarten und schlägt passende Samenmischungen für unterschiedliche Grünlandstrukturen vor.

Die Toolbox ist frei zugänglich, kostenlos und ohne Anmeldung nutzbar.

Netzengpässe lösen: Mustervertrag für FCAs ist da

Der Netzausbau hinkt dem schnell wachsenden Strombedarf durch E-Mobilität, Wärmepumpen und Industrie hinterher, was zu Verzögerungen beim Netzanschluss führt. Um diesen Prozess zu beschleunigen, regelt Paragraph 8a des EEG (seit 2025) das „Überbauen“ von Anschlusspunkten. Dabei übersteigt die installierte Leistung der Anlagen die Netzanschlusskapazität. Da verschiedene Technologien (wie Wind, Solar, Biogas) selten zeitgleich unter Volllast laufen, nutzt der gemeinsame Anschluss eines Technologiemixes die Infrastruktur effizienter aus. Eventuelle Abregelungen und die Einspeisereihenfolge werden über flexible Netzanschlussvereinbarungen (Flexible Connection Agreements, kurz: FCAs) gelöst.

Dazu hat die Fachagentur Wind und Solar veröffentlicht:

  • Mustervertrag für FCAs: Frei verfügbares Dokument zu Regelungen zwischen einem Anlagen- und einem Netzbetreiber.
  • außerdem das Kompaktwissen Speicher und Netze für die Energiewende: Einordnung der Rolle von Infrastruktur und Flexibilitäten in aktuelle Entwicklungen, wie zunehmende Elektrifizierung, wachsenden Anteil dezentraler Erzeugung und Anforderungen an Netzplanung und -betrieb.
Gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt

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Kontakt: Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt GmbH (LENA)

Olvenstedter Str. 66, 39108 Magdeburg
Tel. 0391 5067-40 0, E-Mail lena@lena-lsa.de
www.lena.sachsen-anhalt.de

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