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03.2026

"Energiegewinner-Kommune" Haldensleben: Klimaschutzaktivitäten zahlen sich aus

Am 1. April wurde die Stadt Haldensleben für ihr vorbildliches Engagement im Klimaschutz als „Energie­gewinner-Kommune Sachsen-Anhalt“ ausgezeichnet. Überreicht wurden das individuell angefer­tigte Ortsschild und eine Urkunde durch Energiestaatssekretär Thomas Wünsch und LENA-Ge­schäftsführer Marko Mühlstein.

Bürgermeister Bernhard Hieber nahm die Auszeichnung freudig entgegen: „Es freut mich, dass durch diese Auszeichnung unsere gute Arbeit für den Klimaschutz anerkannt und wertgeschätzt wird. Als Stadt haben wir bereits vor vielen Jahren entschieden, ein verantwortungsvolles und vor allem auch vertretbares Klimamanagement unter Mitnahme unserer Bürger zu betreiben und dafür diverse Maßnahmen und Projekte umgesetzt und auf den Weg gebracht. Die Teilnahme am European Energy Award war dabei für uns Ansporn und Verpflichtung zugleich. Wir werden auch in Zukunft innovative und effektive Maßnahmen zum Schutz des Klimas und der Umwelt ergreifen.“

Familienhaus Magdeburg mit "Effizienzsiegel" ausgezeichnet

Die Familienhaus Magdeburg gGmbH wurde in der vergangenen Woche als mittlerweile fünftes Unternehmen in Sachsen-Anhalt mit dem „Effizienzsiegel für Energiegewinner“ der LENA ausgezeichnet. Die am Nordpark der Landeshauptstadt gelegene Einrichtung hat in effizi­ente Klimageräte investiert und konnte damit ihren Energieverbrauch sowie den CO2-Fußbadruck deutlich senken.

Die Wärmeversorgung der Familienhaus Magdeburg gGmbH basierte zuvor auf dem fossilen Ener­gieträger Erdgas. Am Hauptstandort des Unternehmens wurde eine Fläche von über 1.000 m² mit einer zentralen Gas-Brennwertheizung beheizt. Anfang 2025 investierte die gemeinnützige Ein­richtung schließlich in effiziente Klimageräte, die sowohl zum Heizen als auch zum Kühlen einge­setzt werden können. Dadurch konnte eine maßnahmenbezogene Energieeinsparung von knapp 37.000 kWh bzw. 67 Prozent realisiert werden. Die damit verbundene Reduktion der Treibhausgas-Emissionen beläuft sich auf 4 Tonnen CO2e/Jahr. Für die umgesetzte Maßnahme wurde der Fami­lienhaus Magdeburg gGmbH schließlich das „Effizienzsiegel für Energiegewinner in Sachsen-Anhalt“ verliehen.

Energieeffizienz-Roadshow macht Halt in Oschersleben

Interessierte Unternehmensvertreterinnen und -vertreter sind herzlich eingeladen, sich auf der nächsten Station der „Energieeffizienz-Roadshow Sachsen-Anhalt“ am 23. April in Oschersleben umfassend über die technologischen Möglichkeiten und Förderprogramme rund um das Thema Energieeffizienz zu informieren. Im Fokus stehen dabei die Förderrichtlinie „Sachsen-Anhalt ENERGIE“ und die Unterstützungsangebote der LENA.

Wann? 23. April 2026, ab 15.30 Uhr

Wo? AGRAVIS Technik Sachsen-Anhalt/BRB, Zum Lehnertsgraben 1, 39387 Oschersleben

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Interessierte Unternehmensvertreterinnen und -vertreter können sich per E-Mail an best-practice@lena-lsa.de anmelden.

Nächste Kommunalsprechstunde am 15. April!

Die LENA lädt am 15. April von 10 bis 12 Uhr zur nächsten Kommunalsprechstunde ein. In dem regelmäßig stattfindenden Online-Webinar stellen wir interessierten Kommunen aktuelle Projekte und Themen gemeinsam mit fachkundigen Referenten vor. Im Anschluss an den Vortrag besteht ausreichend Zeit für Fragen an die Referenten und die Mitarbeiter der LENA.

In der nächsten Kommunalsprechstunde am 15. April dreht sich alles um die Handlungsoptionen bei Gebäude-Photovoltaik. Öffentliche Nichtwohngebäude bieten häufig großes Potenzial für die Nutzung von Photovoltaik: Geeignete Dachflächen und ein passendes Lastprofil ermöglichen es, den Eigenverbrauch von selbst erzeugtem Strom effizient zu steigern. Doch welche technischen und wirtschaftlichen Aspekte gilt es zu beachten? Und welche PV-Varianten stehen zur Verfügung?

Gemeinsam mit Experten der Dachziegelwerke Nelskamp GmbH geben wir einen Überblick über mögliche Lösungen und zeigen praxisnahe Ansätze für die Umsetzung in kommunalen Liegenschaften.

9 neue Kommunale Energiebeauftragte in Sachsen-Anhalt

Die im Oktober 2025 gestartete Aus- bzw. Weiterbildung zur/zum Kommunalen Energiebeauftragten ging im März erfolgreich zu Ende.

In den vergangenen Monaten erlernten die neun Teilnehmenden aus ganz Sachsen-Anhalt in insgesamt sieben Modulen die Grundlagen zur Einführung eines kommunalen Energiemanagements sowie die technischen Möglichkeiten, mit nicht- und geringinvestiven Maßnahmen die Energiekosten in ihren Kommunen zu senken. Allein durch ein effizientes und professionelles Energiemanagement lassen sich ohne große Investitionen rund 10 bis 20 Prozent der Energiekosten jeder Kommune einsparen.

Herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmenden und viel Erfolg bei der Umsetzung des Erlernten in ihren Kommunen! Der nächste Zertifikatslehrgang startet im Herbst 2026.

Save the Date: 20. Treffen des Landesnetzwerks „Energie & Kommune“ am 7. Mai in Bernburg

Das Akzeptanz- und Beteiligungsgesetz Sachsen-Anhalt ermöglicht verpflichtende Zahlungen an Kommunen. So zahlt sich der Ausbau Erneuerbarer Energien konkret und verbindlich aus. Welche Gestaltungsspielräume haben Sie in Ihrer Kommune? Wie hoch können die Einnahmen ausfallen? Und wofür dürfen sie verwendet werden? Sie suchen Antworten und möchten sich mit anderen Kommunalvertreterinnen und -vertretern austauschen? Dann seien Sie beim nächsten Treffen des Landesnetzwerks „Energie & Kommune“ am 7. Mai dabei! Wir stellen Ihnen Praxisbeispiele vor, besprechen die Inhalte des Gesetzes im Detail und beantworten Ihre Fragen. Notieren Sie sich den Termin schon heute in Ihrem Kalender! Die Anmeldung zur Veranstaltung ist bereits jetzt über das Beteiligungsportal des Landes möglich. Weitere Informationen folgen in Kürze.

Am Nachmittag des 7. Mai trifft sich das Landesnetzwerk Bürgerenergie Sachsen-Anhalt von 13-15 Uhr in den gleichen Räumlichkeiten in Bernburg, um „Vorfahrt für lokale Projekte“ zu schaffen. Die Themen umfassen gelungene Anwendungsbeispiele im Land, die Musterleitlinie für faire EE-Projekte und Varianten der finanziellen Beteiligung. Zur Anmeldung gelangen Sie hier.

Online‑Veranstaltungsreihe „Wasserstoffland Sachsen‑Anhalt – Der Hochlauf nimmt Fahrt auf“ startet am 23. April

Der Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft schreitet mit großen Schritten voran – und Sachsen‑Anhalt gehört zu den Regionen, die diesen Wandel aktiv gestalten. Mit ihrer neuen Online‑Veranstaltungsreihe möchte die LENA einen realistischen Blick auf den aktuellen Stand geben, zeigen, wie konkrete Projekte umgesetzt werden, und welche Chancen sich für Unternehmen schon heute ergeben.

In sechs kompakten und praxisnahen Online‑Sessions geben Expertinnen und Experten aus Industrie, Energieversorgung und Infrastruktur Einblicke in die wichtigsten Entwicklungen rund um Wasserstoff in Sachsen‑Anhalt und Deutschland.

Diese Themen erwarten Sie:

  • Status quo im Wasserstoffland Sachsen‑Anhalt
  • H2‑Infrastruktur – Wie und wann kommt der Wasserstoff?
  • Wasserstoffprojekte in der Praxis
  • Erfahrungen aus der Industrie
  • Förderprogramme und Unterstützungsangebote

Zum Auftakt am 23. April um 10 Uhr diskutieren Expertinnen und Experten aus Industrie und Energiewirtschaft den Status quo und Perspektiven des Marktes – darunter Dr. Stefan Scharf (LENA) und Birte Sönnichsen (BDEW).

Save the Date: ENERGIEFORUM Sachsen-Anhalt „PtX – Industrie. Innovation. Zukunft.“ am 15. Juni in Leuna

Mit dem ENERGIEFORUM "PtX - Industrie. Innovation. Zukunft." möchte die LENA die Technologieplattform Power‑to‑Liquid (TPP) in Leuna als zentrales Transformationsprojekt der Energiewende vorstellen und gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Bund, Land, Industrie und Wissenschaft strategisch einordnen.

Im Mittelpunkt stehen:

  • die Einordnung der PtL‑Technologie aus Sicht der Bundes- und Landespolitik,
  • die Vorstellung der TPP durch das DLR,
  • Beiträge aus Industrie, Wissenschaft und Regionen entlang der gesamten PtL‑Wertschöpfungskette,
  • sowie eine exklusive Besichtigung der TPP‑Anlage.

Weitere Informationen zur Veranstaltung mit vollständigem Programm und Anmeldemöglichkeit folgen in Kürze.

„Jetzt clever tauschen“: Älteste Stromfresser in Sachsen-Anhalt gesucht

Gemeinsam mit der Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt und der Stiftung Umwelt, Natur- und Klimaschutz des Landes Sachsen-Anhalt (SUNK) ist die LENA weiterhin auf der Suche nach den ältesten, noch in Betrieb befindlichen Haushaltsgroßgerä­ten des Landes. Die nachweislich ältesten Geräte werden durch gleichartige, energieeffizi­ente Neugeräte ersetzt – vorausgesetzt, das Altgerät wird fachgerecht entsorgt. Teilnehmen können alle Bürgerinnen und Bürger mit Erstwohnsitz in Sachsen-Anhalt und einem Mindestalter von 18 Jahren.

Gesucht wird das jeweils älteste Gerät in folgenden Kategorien:

  • Kühlschrank
  • Kühl-Gefrierkombination
  • Gefriertruhe
  • Gefrierschrank
  • Waschmaschine
  • Wäschetrockner
  • Geschirrspüler

Zugelassen sind nur voll funktionstüchtige, noch in Betrieb befindliche Geräte, die mindestens 15 Jahre alt sind. Als Nachweise gelten z.B. der Kaufbeleg, die Betriebsanleitung oder das Typenschild, sofern die notwendigen Informationen eindeutig daraus hervorgehen. Außerdem muss ein Foto vom Aufstellort des Geräts eingereicht werden. Teilnahmeschluss ist der 17. Mai 2026.

Umwelttag der Stadt Halle am 25. April

Anlässlich des internationalen Weltumwelttages unterstützt die LENA auch in diesem Jahr wieder gemeinsam mit regionalen Akteuren den kommunalen „Umwelttag“ der Stadt Halle (Saale) am 25. April von 10 bis 15 Uhr auf dem Marktplatz. Die LENA ergänzt das vielfältige Programm, bestehend aus verschiedenen Aktionen rund um die Themen Umwelt, Nachhaltigkeit und Naturschutz, mit einem eigenen Messestand und informiert mit interessanten Materialien und Hilfsmitteln zu den Themen „Energiesparen im Haushalt“, „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ sowie „Energieeffizientes Bauen & Sanieren“.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Nachhaltigkeitstag der Ingenieurkammer und Architektenkammer Sachsen-Anhalt am 29. April

Unter dem Motto "Nachhaltig planen. Regional bauen. Wirtschaftlich umsetzen." geben regionale Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Planungspraxis spannende Einblicke in aktuelle Zielstellungen, Fördermöglichkeiten und innovative Bauweisen.

Im Mittelpunkt stehen zirkuläres Bauen, nachhaltige Materialien, CO₂-reduzierte Infrastruktur sowie wirtschaftlich tragfähige Lösungen für den Hoch- und Tiefbau. Praxisimpulse zeigen, wie nachhaltiges Bauen bereits heute erfolgreich umgesetzt wird.

Die LENA informiert an ihrem eigenen Stand zu Themen wie energieeffizientes und nachhaltiges Bauen und Sanieren, die Nutzung erneuerbarer Energien sowie zu konkreten Energiesparmaßnahmen im Haushalt. Interessierte erhalten praxisnahe Tipps, Informationsmaterialien und Antworten auf individuelle Fragen rund um Energieeffizienz und Klimaschutz im Gebäudebereich.

Ein ganz besonderes Highlight stellt der Veranstaltungsort selbst dar: Die Schwemme in Halle (Saale) – ein eindrucksvolles Beispiel für Lehm-Bau-Kultur. Neben dem Vortragsprogramm bietet der „Marktplatz der Ideen“ Gelegenheit zum informellen Austausch, zur Vorstellung von Initiativen und Projekten sowie zum Netzwerken.

Stromspar-Check jetzt auch in Stendal

Mit dem Stromspar-Check (SSC) bekommen Personen mit geringem Einkommen durch sogenannte Stromsparhelfer kostenfrei eine individuelle Beratung direkt „bei sich zu Hause“ - verbunden mit einer Strom- und Wärmeanalyse und kostenfreien Sofortmaßnahmen. Die LENA unterstützt den SSC in Sachsen-Anhalt seit mehreren Jahren – unter anderem mit Zuschüssen für den Erwerb energieeffizienter Kühlgeräte und von Balkonkraftwerken.

Damit möglichst viele Haushalte mit geringem Einkommen in Sachsen-Anhalt die Möglichkeit erhalten, vom SSC zu profitieren, hat die LENA intensiv mit der Bundeskoordination des SSC (eaD Bundesverband der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands e.V. und Deutscher Caritasverband e.V.) sowie dem Klimaschutzmanager des Landkreises Stendal zusammengearbeitet, um einen SSC-Standort in Stendal eröffnen zu können. Wir freuen uns sehr darüber, dass dies nun gelungen ist und wünschen dem neuen Standort alles Gute und viel Erfolg!

Interessierte am Stromspar-Check oder einer Tätigkeit als Stromsparhelfer/in können sich an folgenden Kontakt wenden:

Die Caritas in Stendal
Der Stromspar-Check
Stadtseeallee 1
39576 Stendal
Tel.: 03931-715566
E-Mail: doerthe.mueller@caritas-bistum-magdeburg.de

Abschlussveranstaltung im Projekt „ErfolgKlimaGo!“

Wie gelingt kommunaler Klimaschutz in der Praxis – und woran scheitert er (noch)? Diese Fragen standen im Mittelpunkt der Abschlussveranstaltung von „ErfolgKlimaGo!“ der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Praxis, Verwaltung und Forschung wurden Herausforderungen diskutiert und Lösungen aufgezeigt.

Drei zentrale Erkenntnisse:

  • Hürden sind real: Finanzdruck, fehlende Ressourcen und politische Spannungsfelder prägen den Alltag.
  • Lösungen sind vorhanden: Es braucht verlässliche Finanzierung, klare Strukturen und gute Kommunikation.
  • Rahmenbedingungen entscheiden über Tempo und Wirkung.

Der wichtigste Hebel: Klimaschutz muss strukturell verankert und als dauerhafte Aufgabe verstanden werden – nicht als Projekt.

Ein großes Dankeschön an das Team von Prof. Michael Böcher, Sarah Schmitt und alle Beteiligten für die offenen Einblicke und die lebendige Diskussion.

Förderaufruf für CommunitE-Innovationsprojekte

Am 16. März 2026 startete die dritte und somit letzte Runde der Förderaufrufe für innovative Bürgerenergieprojekte. Im Rahmen des Projektes CommunitE-Innovation bauen das Bündnis Bürgerenergie e.V.und dasIÖWgemeinsam eine starke bundesweite Innovations-Community für Bürgerenergie auf. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt gefördert.  Wenn Ihre Bürgerenergie-Gemeinschaft neue Formen der sozialen Zusammenarbeit, neue Ansätze der Energieversorgung, neue Dienstleistungen oder neue Technologien zum Einsatz bringt, können Sie dafür mit bis zu 100.000 Euro gefördert werden!  

Die Bewerbungsfrist endet am 26. April 2026.

Praxiswerkstatt: Schneller und fairer zu Erneuerbaren Energien

Die Realisierung zusätzlicher erneuerbarer Energien wird häufig dadurch erschwert, dass die Projektumsetzung vor Ort von verschiedenen Akteuren als nicht fair genug empfunden wird. Europäische Verbände der erneuerbaren Energieindustrie, Zivilgesellschaft, Kommunen sowie Energiegenossenschaften haben sich deshalb darauf geeinigt, fünf grundsätzliche Prinzipien beim Ausbau von erneuerbaren Energien anzuerkennen - die sogenannten ‘Fast and Fair’ Prinzipien. Damit wurde „Fairness“ in der Energiewende zum ersten Mal objektiv und akteursübergreifend definiert.

Am 16. März kamen in Berlin Verbände, Landesenergieagenturen sowie Think Tanks zu einer Praxiswerkstatt zusammen, um gemeinsam zu erarbeiten, wie diese Prinzipien im deutschen Kontext konkret angewendet und mit Leben gefüllt werden können. Im Fokus standen dabei Diskussionen zu möglichen bundesweiten Leitlinien, basierend auf den Erfahrungswerten bestehender Ansätze auf Regionalebene. Ziel ist es, BürgermeisterInnen und Kommunalverwaltungen in die Lage zu versetzen, besser zwischen den verschiedenen Interessen auf lokaler Ebene vermitteln zu können und demokratische Aushandlungsprozesse zu ermöglichen.

Die kommunale Praxis, z.B. in der Stadt Havelberg, zeigt bereits jetzt: Die akteursübergreifenden fünf Grundprinzipien können die Glaubwürdigkeit aller Beteiligten erhöhen und die Rolle der Kommunen sowie BürgermeisterInnen bei der Umsetzung von Projekten stärken.

Organisiert wurde die Veranstaltung von ICLEI Europe und der Transformati.on 2050 in enger Abstimmung mit der Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt sowie der Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur.

Gebäudeforum-Fachdialog: „Kommunale Gebäude als Keimzelle der Wärmeversorgung von Quartieren” am 29. April 2026 in Halle

Wie können kommunale Gebäude zu einer zukunftsfähigen Wärmeversorgung von Quartieren beitragen? Welche Aufgaben können dabei Kommunen übernehmen und wen braucht es noch in der Planung und Umsetzung?

Das Gebäudeforum klimaneutral der Deutschen Energie-Agentur lädt am 29. April 2026 Fachexpertinnen und -experten aus der kommunalen Verwaltung, Energieversorgung, Gebäudeplanung und -beratung, Handwerk, Immobilienwirtschaft sowie weitere Interessierte zu einem Dialog nach Halle ein.

Im Fokus stehen typische Umsetzungsprozesse, beteiligte Akteure und Praxisbeispiele für die Wärmeversorgung und energetische Sanierung von Bestandsquartieren. 

Jetzt bewerben: Stiftungspreis 2026

Die Stiftung „Lebendige Stadt“ ruft Städte, Kommunen und die Kultur auf, sich für den Stiftungspreis 2026 zu bewerben.

Bis zum Jahr 2050 soll der Gebäudebestand in der Europäischen Union nahezu klimaneutral sein. Derzeit ist der Gebäudesektor in der EU jedoch für rund 36 Prozent aller CO₂-Emissionen verantwortlich. Nachhaltiges Bauen ist damit ein zentraler Hebel für eine zukunftsfähige und klimaresiliente Entwicklung unserer Städte und Kommunen. Auf dem Weg dahin hat es viel Streit und auch Vorschläge gegeben, die mit hohem finanziellen Aufwand dieses Ziel verfolgten, sowie Fragen nach der Lastenverteilung und der Effizienz aufwarfen.

Vor diesem Hintergrund sucht die Stiftung „Lebendige Stadt“ Quartiere und Gebäude, die Best-practice-Charakter für nachhaltiges Bauen haben, indem sie sich durch eine intelligente Planung, innovative Lösungen sowie bezahlbare Konzepte auszeichnen und somit beispielgebend sind. Im Fokus stehen emissionsarme, energieeffiziente, mit erneuerbaren Energien betriebene, wirtschaftliche Immobilien sowie Quartiere von privaten oder öffentlichen Bauherren bzw. Bestandshaltern, die bereits realisiert sind. Die Stiftung will Leuchtturmprojekte an ESG-Maßstäben getrennt nach öffentlichen und privaten Bauten bewerten.

Das Anliegen der Stiftung ist es, Projekte zu fördern, die für andere Städte und Kommunen Vorbild sein können.

Insgesamt ist eine Preissumme von 30.000 Euro ausgesetzt.

500 Millionen Euro für Ladeinfrastruktur an Mehrparteienhäusern

Das Bundesministerium für Verkehr (BMV) unterstützt ab sofort mit einem neuen Förderprogramm den Aufbau von Ladeinfrastruktur in und an Mehrparteienhäusern. Damit nimmt das BMV gezielt den Gebäudebestand in den Blick, um den Zugang zu Ladeinfrastruktur an den rund 9 Millionen Stellplätzen außerhalb des Straßenverkehrs zu erleichtern. Gefördert werden die Anschaffung und Errichtung von privater Ladeinfrastruktur, z.B. Wallboxen in Verbindung mit der entsprechenden technischen Ausrüstung. Auch der Netzanschluss oder notwendige Baumaßnahmen sind förderfähig. Anträge sind ab dem 15. April 2026 möglich.

Gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt

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Kontakt: Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt GmbH (LENA)

Olvenstedter Str. 66, 39108 Magdeburg
Tel. 0391 5067-40 0, E-Mail lena@lena-lsa.de
www.lena.sachsen-anhalt.de

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