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LANDESENERGIEAGENTUR
SACHSEN-ANHALT
 
 

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01.2026

Jetzt anmelden: Regionalforen „Wärmezukunft nach Plan“ in Sangerhausen und Wittenberg

Am 12. und 18. Februar 2026 lädt die LENA im Rahmen der Regionalforen „Wärmezukunft nach Plan“ interessierte Bürgerinnen und Bürger aus der Region jeweils von 16 bis 19 Uhr zu einer kleinen Energie-Messe ein. Namhafte Wärmepumpenhersteller sowie Planer, Ingenieure und Architekten beraten vor Ort individuell zur Wärmeversorgung und energetischen Gebäudesanierung. Parallel findet von 17:30 Uhr bis 20 Uhr jeweils eine Fachveranstaltung zur Kommunalen Wärmeplanung und zum Ausbau Erneuerbarer Energien für kommunalpolitisch Verantwortliche, Verwaltungsmitarbeitende und weitere Interessierte statt. Der Eintritt ist frei.

Termine:

12.02.2026: Neues Rathaus, Markt 7A, 06526 Sangerhausen

18.02.2026: Stadthaus, Mauerstr. 18, 06886 Lutherstadt Wittenberg

Für die Teilnahme an den Fachveranstaltungen ist eine vorherige Anmeldung erforderlich.

Energie-Kommune des Jahres gesucht!

Die Agentur für Erneuerbare Energien sucht die Energie-Kommune des Jahres 2025. Aus Sachsen-Anhalt ist Havelberg im Rennen. Die Hansestadt wurde im April 2025 als Energie-Kommune des Monats ausgezeichnet und hat damit nun die Chance auf den Titel „Energie-Kommune des Jahres“.

Alle Bürgerinnen und Bürger – unabhängig von ihrem Wohnort – können noch bis zum 31. Januar für Havelberg abstimmen. Die drei Kommunen mit den meisten Stimmen kommen in die Stichwahl bis zum 25. Februar. Am 26. Februar wird die Energie-Kommune des Jahres 2025 im Rahmen einer öffentlichen Online-Veranstaltung bekanntgegeben und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie prämiert.

10 Jahre Bauherrenmappe

Ende vergangenen Jahres durfte die LENA ein besonderes Jubiläum feiern: den 10. Geburtstag der Bauherrenmappe Sachsen-Anhalt!

Die Bauherrenmappe bündelt als Leitfaden für energieeffizientes Bauen & Sanieren seit 2015 praxisnahe Informationen zu Energieeinsparung, erneuerbaren Energien, technischen Lösungen, gesetzlichen Rahmenbedingungen, Fördermöglichkeiten sowie Checklisten und Beispielrechnungen für die Planungs- und Bauphase. Sie hilft Bauherren, Planungsfehler zu vermeiden, Betriebskosten zu senken und Beurteilungssicherheit bei der Auswahl von Technologien und Förderinstrumenten zu gewinnen. Dabei wird die Mappe regelmäßig an die aktuelle Gesetzgebung und die sich wandelnde Förderlandschaft angepasst – zuletzt umfassend überarbeitet und neu aufgelegt im November 2024, um die Folgen der Novelle des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) und die Anpassungen bei der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) vollständig zu berücksichtigen.

Grüne Hausnummer für Hallenser Wohnungsgesellschaft GWG

In dieser Woche wurde eine „Grüne Hausnummer Sachsen-Anhalt“ an die Gesellschaft für Wohn- und Gewerbeimmobilien Halle-Neustadt mbH (GWG) übergeben. Insgesamt sind nun 81 Grüne Hausnummern in ganz Sachsen-Anhalt und neun in Halle (Saale) zu finden.

Das ausgezeichnete Gebäude befindet sich im Wohnquartier "Am Mühlwerder" und somit in direk­ter Nähe zur Saale und der Rabeninsel im Süden der Stadt. Bei dem Objekt handelt es sich um einen 2024 als Effizienzhaus 55 errichteten Neubau, der Platz für insgesamt 39 Wohneinheiten bietet. Die Fassade des Neubaus wurde mit aktiv bewässerten Pflanztrögen begrünt. Darüber hinaus wurde in dem Gebäude der sogenannte „Wohngucker Am Mühlwerder” der GWG integriert. Dabei handelt es sich um einen Mieterladen, der einerseits als Anlaufstelle für die Anlie­gen der Bewohnerinnen und Bewohner und andererseits als zentraler Treffpunkt für Veranstaltun­gen aller Art dient. Neben den Sprechstunden der Kundenberaterinnen ist auch der Hausmeister wöchent­lich für die Bewohner vor Ort.

„Energiesparmeister“-Wettbewerb 2026 gestartet

Welche Schule in Sachsen-Anhalt hat das beste Klimaschutzprojekt und holt sich den Landestitel „Energiesparmeister 2026“? Unter der Schirmherrschaft von Bildungsminister Jan Riedel werden ab sofort wieder kreative und nachhaltige Klimaschutz- und Energie­sparprojekte an Sachsen-Anhalts Schulen gesucht. Die Teilnahme lohnt sich, denn der Landessieger erhält ein Preisgeld in Höhe von 2.500 Euro.

Bewerbungsfrist endet am 20. März 2026

Bis zum 20. März 2026 können sich Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte aller Schulformen und Klassenstufen mit ihren Projekten auf www.energiesparmeister.de bewerben. Eine Fachjury ermittelt anschließend aus allen Bewerbungen die besten Projekte und kürt den „Energiespar­meister“ aus jedem Bundesland. Für den Landessieger aus Sachsen-Anhalt gibt es neben dem Preisgeld in Höhe von 2.500 Euro eine Patenschaft mit der LENA. Im Anschluss geht es für die Gewinnerschule noch um den Bundessieg und ein zusätzli­ches Preisgeld in Höhe von ebenfalls 2.500 Euro. Über den Bundessieg entscheidet ein öffentli­ches Online-Voting.

Landesschulwettbewerb „Klimaschutz – AKTIV!“

Parallel zum Energiesparmeister haben alle Schulen in Sachsen-Anhalt weiterhin die Möglichkeit, an dem Landeschulwettbewerb „Klimaschutz – AKTIV!“ teilzunehmen. Gesucht werden beispielhafte Aktionen, die zum schonenden Umgang mit natürlichen Ressourcen beitragen bzw. motivieren. Die mögliche Bandbreite reicht von klimafreundlicher Mobilität und Ernährung über Maßnahmen zur Energieeffizienz bis hin zu Kommunikationsformaten. Wünschenswert ist auch, wenn weitere positive Nebeneffekte des Klimaschutzes deutlich werden, z. B. Kostenreduzierungen durch Energieeinsparung oder die Reduzierung von Bewegungsmangel.

Alle allgemein- und berufsbildenden Schulen inkl. Schulen in freier Trägerschaft aus Sachsen-Anhalt können sich bis zum 31. März 2026 mit geplanten oder bereits umgesetzten Aktionen beteiligen. Je drei Preisträger aus Grundschulen sowie der Sekundarstufe werden prämiert – der Wettbewerb ist dafür mit insgesamt 19.000 Euro dotiert.

Bildungsangebote der LENA für Schulen & Co. auf einen Blick

Seit 2014 unterstützt die LENA sowohl schulische als auch außerschulische Energiesparprojekte in Sachsen-Anhalt. Das umfassende Angebot reicht dabei vom Verleih von Messgeräten über die Unterstützung durch Energieexpertinnen und -experten bis hin zu digitalen Bildungsangeboten und dem Verleih von Wasserstoff-Experimentierkoffern.

In der neuen Broschüre „Bildungsangebote für Schulen & Co.“ erhalten Sie einen Überblick über die Lern- und Bildungsangebote der Landesenergieagentur.

SSC Stromspar-Check: Zuschüsse für einkommensschwache Haushalte

Die LENA ist seit mehreren Jahren mit dem Bundesprojekt SSC Stromspar-Check verbunden. Dabei handelt es sich um eine aufsuchende Energieberatung für Haushalte mit geringem Einkommen durch sogenannte „qualifizierte Stromsparhelfer“.

Privathaushalte, die eine Strom- und Wärmesparberatung im Rahmen des SSC in Anspruch genommen haben, unterstützt die LENA mit Zuschüssen in Höhe von je 150 Euro für den Erwerb energieeffizienter Kühlgeräte und von Balkonkraftwerken.

Als besondere Aktion bezuschusste die LENA im Rahmen des 1. Energiesprechtages der WBG Wittenberg eG einmalig den Erwerb von drei Stromspeichern für Balkonkraftwerke mit ebenfalls 150 Euro. Voraussetzung war die Teilnahme am Stromspar-Check der Caritas Wittenberg.

Kostenloses Informationsangebot zur Akzeptanzsteigerung

Um Kommunen bei der Energiewende zu unterstützen, hat die bei der LENA angesiedelte Servicestelle Erneuerbare Energien den "Digitalen Werkzeugkasten Akzeptanz" entwickelt. Dieser erklärt, wie Projekte in der Energiewende ablaufen und welche Möglichkeiten der Beteiligung und Teilhabe es gibt. Hierfür kombiniert er Leitfäden zur gezielten Kommunikation und Beteiligung.

Auf der Internetseite der LENA sind ab sofort die ersten drei Bausteine des Digitalen Werkzeugkasten Akzeptanz zu finden. Der Baustein „Prozessleitfaden“ stellt die wesentlichen Schritte im Planungs- und Genehmigungsprozess jeweils für Windkraft- und Photovoltaikanlagen dar, um das Verständnis der Anwender für den Prozess zu vertiefen. Im Baustein „Kriterienkatalog“ sind Kriterien zur Bewertung von potenziellen Projektflächen zusammengestellt - gegliedert in Positiv-, Tabu- und Abwägungskriterien. Letztere geben den Handlungsspielraum der kommunalen Akteure vor. Die „Beteiligungsformate“ vermitteln als dritter Baustein einen Überblick über die am häufigsten angewendeten Varianten mit ihren Vor- und Nachteilen. Praktische Vorlagen und gelungene Beispiele aus den Kommunen veranschaulichen die Inhalte und sollen Kommunen bei ihrer Arbeit unterstützen.

„Neue Energie für die Wirtschaft“:
LENA und AVW laden ein

Die Transformation unseres Energiesystems ist eine der zentralen Herausforderungen und zugleich eine große Chance für die Wirtschaft in Sachsen-Anhalt. Wie diese Energietransformation speziell aus Perspektive der regionalen Unternehmen gelingen kann, ist Thema unserer kommenden Veranstaltung im Rahmen der Reihe „Neue Energie für die Wirtschaft“, zu der wir Sie herzlich einladen.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen sowohl die übergeordneten Transformationspläne und die damit einhergehenden politischen sowie wirtschaftlichen Rahmenbedingungen als auch die regulatorische Ausgestaltung und die Frage, wie Unternehmen auch im Wandel ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit sichern können. Ein besonderer Schwerpunkt liegt zudem auf den individuellen Handlungsmöglichkeiten der Unternehmen zur Steigerung ihrer Energieeffizienz. Es geht darum, wie konkrete Maßnahmen identifiziert und erfolgreich umgesetzt werden können – praxisnah, lösungsorientiert und auf die realen Bedingungen im Mittelstand abgestimmt.

Ein besonderes Element der Veranstaltung ist die aktive Beteiligung: In interaktiven Themeninseln im Workshop­format haben Sie Gelegenheit, eigene Erfahrungen und Fragestellungen einzubringen und gemeinsam mit Expertinnen und Experten praxisorientierte Lösungen zu entwickeln.

Wann? 29. April 2026, 10 bis 15 Uhr
Wo? Innovationswerkstatt, HS Bernburg, Strenzfelder Allee 28, 06406 Bernburg (Saale)

Wettbewerb "Klimaaktive Kommune 2026" gestartet

Der bundesweite Wettbewerb "Klimaaktive Kommune 2026" ist gestartet. Gesucht werden ambitionierte, innovative und effektive Maßnahmen zur Vermeidung bzw. Reduzierung von Treibhausgas-Emissionen in Kommunen und Regionen. Die Maßnahmen und Projekte können die thematische Breite des kommunalen Klimaschutzes ausschöpfen: Beispiele sind ressourcen- und energieeffiziente Neubauten oder Sanierungsprojekte, Lösungen für die Verkehrs- oder Wärmewende, Vorhaben zum Ausbau erneuerbarer Energien, Projekte, die Klimaschutz im sozialen Kontext umsetzen etc. Wichtig ist, dass sie entweder abgeschlossen oder soweit realisiert sind, dass bereits Ergebnisse der Vermeidung bzw. Reduktion von Treibhausgas-Emissionen vorliegen.

Bewerben können sich Städte, Landkreise und Gemeinden deutschlandweit. Die Auszeichnung im Wettbewerb Klimaaktive Kommune 2026 ist mit einem Preisgeld in Höhe von 40.000 Euro je Preisträger dotiert, das wieder in Klimaprojekte zu investieren ist. Die Gewinner werden voraussichtlich im November 2026 auf der Kommunalen Klimakonferenz in Berlin öffentlich bekanntgegeben und ausgezeichnet.

Bewerbungen sind bis zum 31. März 2026 möglich.

Gemeinsam die eigene Wasserstoffzukunft gestalten: Start der Gemeinschaftsstudie H2‑Netz OST

Die DBI‑Gruppe, die Metropolregion Mitteldeutschland und VIONTA laden zur Gemeinschaftsstudie H2‑Netz OST ein. Ziel ist der Aufbau einer zukunftsfähigen Wasserstoff‑Verteilnetzinfrastruktur für Ostdeutschland. Im Rahmen der überregionalen Zusammenarbeit unterstützt die Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt die Untersuchung, die an die erfolgreiche Vorgängerstudie Wasserstoffnetz Mitteldeutschland 2.0 anknüpft. 

Warum sollten Unternehmen teilnehmen?
Unternehmen – insbesondere aus Sachsen‑Anhalt mit seiner starken Chemie‑, Logistik‑ und Industriebasis – erhalten frühzeitige Einblicke in strategische Netzentwicklungen, können eigene Bedarfe aktiv einbringen und sichern sich dadurch Planungssicherheit. Die Teilnahme stärkt zudem die regionale Vernetzung und erhöht die Sichtbarkeit im entstehenden ostdeutschen Wasserstoffökosystem.

Durch die gemeinsame Perspektive entsteht ein abgestimmtes Bild über potenzielle Leitungsverläufe, Cluster, Netzanschlüsse und relevante Industriebedarfe – ein klarer Wettbewerbsvorteil in einer sich schnell transformierenden Energielandschaft. Zudem stärkt die Teilnahme die eigene Sichtbarkeit im entstehenden ostdeutschen Wasserstoffökosystem und bietet wertvolle Vernetzung mit Industrie, Energieversorgern, Kommunen und weiteren Partnern.

Die Auftaktveranstaltung findet am 26.02.2026 statt – seien Sie von Beginn an dabei und gestalten Sie die Energieinfrastruktur von morgen!

Gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt

Wir machen Energiegewinner.
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Kontakt: Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt GmbH (LENA)

Olvenstedter Str. 66, 39108 Magdeburg
Tel. 0391 5067-40 0, E-Mail lena@lena-lsa.de
www.lena.sachsen-anhalt.de

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