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Elektromobilitätskampagne „mission:e“ trägt Früchte: Erste Teilnehmer rüsten auf Elektrofahrzeuge um

Die Elektromobilitätskampagne „mission:e – Sachsen-Anhalt fährt elektrisch“ hat Impulse gesetzt. In der einjährigen Laufzeit testeten insgesamt 96 Unternehmen, Behörden und kommunale Einrichtungen sowie Verbände und Vereine aus ganz Sachsen-Anhalt jeweils eine Woche lang Elektro-Autos kostenfrei auf ihre Alltagstauglichkeit. Ein Teilnehmer war die Stadtwerke Blankenburg GmbH, die – angeregt von den positiven Erfahrungen aus ihrer Testwoche – nun begonnen hat, den Fuhrpark mit Elektro-Autos zu ergänzen.
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Zum Ende des Testzeitraums wurde von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein Fragebogen ausgefüllt. Die Auswertung der Fragebögen hat u.a. ergeben, dass sich 80 Prozent der Teilnehmenden vorstellen können, zukünftig ein Elektro-Auto in ihrer Organisation zu nutzen. Die erhobenen Daten wurden in einem Abschlussbericht und einem Video zusammengefasst. Beides ist unter www.missione.info abrufbar.

13. Treffen des Landesnetzwerks "Energie & Kommune" erstmals digital!

Rund 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer verfolgten auf dem erstmals digital stattfindenden 13. Treffen des Landesnetzwerks "Energie & Kommune" am 17. März 2021 mit großer Spannung den Vortrag von Rechtsanwalt Christoph Engel, Kanzlei Schweizer Legal.

Im Mittelpunkt der Ausführungen stand die Frage, ob und wie Kommunen im Land Erneuerbare Energien stärker selbst nutzen können. Grundlage dafür bildete eine von der LENA in Auftrag gegebene anwaltliche Stellungnahme, die zur Klärung der für Kommunen geltenden juristischen Fragestellungen beitragen soll.

Inwieweit lassen sich z.B. Dachflächenpotentiale der kommunalen Liegenschaften für die Errichtung von PV-Anlagen nutzen und der damit erzeugte Strom beispielsweise im eigenen Rathaus verbrauchen?

Die wichtigsten Ergebnisse aus der Stellungnahme und den anschließenden Fragen der Teilnehmenden finden Sie hier.


Die im September 2020 gestartete Aus- bzw. Weiterbildung zur/ zum Kommunalen Energiebeauftragten (KommEB) ging im März erfolgreich zu Ende.

In dem modular aufgebauten Lehrgang wurden den 17 Teilnehmenden aus ganz Sachsen-Anhalt die Grundlagen des Kommunalen Energiemanagements vermittelt. Nun gilt es für die frisch gebackenen Kommunalen Energiebeauftragten, Effizienz- und Einsparpotenziale in ihren Kommunen aufzudecken und entsprechende Maßnahmen umzusetzen. Denn allein durch ein effizientes und professionelles Energiemanagement lassen sich ohne große Investitionen rund 10 bis 20 Prozent der Energiekosten jeder Kommune einsparen. 

Eine professionelle, praktisch anwendbare und kostenfreie Hilfestellung bietet dabei das Kommunale Energiemanagement-System Kom.EMS (www.komems.de). Das in 2020 mit zwei bundesweiten Preisen ausgezeichnete Portal wird bereits in neun Bundesländern genutzt.

Eine weitere Unterstützung beim Aufdecken von Einsparpotenzialen in den Liegenschaften bietet die LENA mit dem kostenfreien Verleih von verschiedenen Messgeräten an interessierte Kommunen. 

Die nächste Ausbildung zur/zum Kommunalen Energiebeauftragten wird im September 2021 beginnen. Organisiert wurde bzw. wird die Aus- bzw. Weiterbildung durch das Studieninstitut für kommunale Verwaltung Sachsen-Anhalt e.V. (SIKOSA), die LENA und die Ingenieurkammer Sachsen-Anhalt.

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Förderung des Alltagsradverkehrs mit dem Sonderprogramm „Stadt und Land“

Der Bund fördert im Rahmen des Sonderprogramms „Stadt und Land“ in den Jahren 2021 bis 2023 kommunale Investitionen in den Alltagsradverkehr. Für Sachsen-Anhalt stehen rund 24,5 Millionen Euro für Projekte zur Verfügung, die bis 2023 umgesetzt werden können. Der Regelfördersatz beträgt in Sachsen-Anhalt 90 Prozent. Die Antragstellung erfolgt beim Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt.

Gefördert werden...

...der Neu-, Um- und Ausbau von Radverkehrsanlagen für den Alltagsradverkehr,

...der Neu-, Um- und Ausbau von Anlagen des ruhenden Verkehrs für Fahrräder und Lastenräder,

...betriebliche Maßnahmen, wie die Optimierung des Verkehrsflusses oder die Koordinierung aufeinander folgender Lichtsignalanlagen für den Radverkehr und getrennte Ampelphasen zur Verbesserung der Sicherheit des Radverkehrs oder des Verkehrsflusses für den Radverkehr und

...die Erstellung von Radverkehrskonzepten durch Dritte, soweit das Konzept eine erforderliche Grundlage für die Umsetzung einer daraus folgenden investiven Maßnahme ist.

Förderberechtigt sind alle Kommunen im Sinne des Kommunalverfassungs-gesetzes des Landes Sachsen-Anhalt.

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Förderung von E-Lastenfahrrädern


Mit der Richtlinie zur Förderung von E-Lastenfahrrädern für den fahrradgebundenen Lastenverkehr in Wirtschaft und Kommunen fördert das Bundesumweltministerium im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) die Anschaffung von Lastenfahrrädern und Lastenanhängern mit elektrischer Antriebsunterstützung.

Förderfähig sind E-Lastenfahrräder sowie E-Lastenfahrradanhänger die serienmäßig und fabrikneu sind, eine Nutzlast von mindestens 120kg aufweisen und Transportmöglichkeiten aufweisen, die unlösbar mit dem Fahrrad verbunden sind und mehr Volumen aufnehmen können als ein herkömmliches Fahrrad.

Gefördert werden 25 Prozent der Ausgaben für die Anschaffung, maximal jedoch 2.500 Euro pro E-Lastenfahrrad oder Lastenfahrradanhänger mit E-Antrieb.

Antragsberechtigt sind private Unternehmen unabhängig von ihrer Rechtsform (einschließlich Genossenschaften) und der Art ihrer Tätigkeit (einschließlich freiberuflich Tätigen), Unternehmen mit kommunaler Beteiligung, Kommunen, Körperschaften/ Anstalten des öffentlichen Rechts sowie rechtsfähige Vereine und Verbände.

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LENA übergibt Materialboxen zum Thema Erneuerbare Energien


Zur Unterstützung der Bildung für nachhaltige Entwicklung hat die Landesenergieagentur 21 „Materialboxen Erneuerbare Energie“ als Dauerleihgabe an den Verein für Integration, Beschäftigung und Soziales e.V. und die Bildungs-, Technologie- und Handelsgesellschaft mbH (BTH) als Partner übergeben. 

BTH-Geschäftsführer Dr. Lars Knopke (Mitte) freute sich gemeinsam mit Elektromeister und Ausbilder Lars Brückmann (rechts) in der Lutherstadt Eisleben über die von der VRD Stiftung für Erneuerbare Energien produzierte Ausstattung. Im Rahmen einer methodischen Neuausrichtung sollen zukünftig bei der Berufsorientierung und der Berufsausbildung die Erneuerbaren Energien und der Strukturwandel im Mitteldeutschen Revier mehr in den Fokus rücken. 

Informieren, finden, vernetzen: Neues Portal für Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)

Seit Ende März ist das neue Portal "Bildung für nachhaltige Entwicklung" online. Um Bildung für nachhaltige Entwicklung in Sachsen-Anhalt zu etablieren, werden Strukturen und Netzwerke gefördert sowie Ressourcen mobilisiert und bereitgestellt. Hierfür wurde durch das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie diese Online-Angebots- und Beratungsplattform für alle Bildungsaktiven und Bildungssuchenden der non-formalen (außerschulisch) Bildung geschaffen. 

Die Webseite informiert zu allen Belangen der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in Sachsen-Anhalt. Eine Kartendarstellung und einfache Filterfunktionen unterstützen beim Finden von Bildungsangeboten.

Interessierte BNE-Anbietende können sich über ein Registrierungsformular mit ihren Angeboten zur Veröffentlichung anmelden. Die Teilnahme am BNE-Portal ist für die BNE-Anbietenden freiwillig und kostenfrei.

Zum BNE-Portal


Mieterstrommodelle im Zusammenspiel mit Erneuerbaren Energien bieten Bürger*innen ohne Eigenheim mittlerweile eine sehr gute Möglichkeit, nachhaltig Strom zu nutzen. Ein schönes Beispiel hierfür ist die Stadt Blankenburg, die im März als Energie-Kommune des Monats von der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) ausgezeichnet wurde. Im Jahr 2018 realisierten die Stadtwerke Blankenburg gemeinsam mit der Blankenburger Wohnungsgesellschaft mbH (BWG) das erste Mieterstromprojekt.

Die Veranstaltung „Klimaschutz im Quartier“ am 13. April 2021 beleuchtet zusammen mit Akteur*innen aus Blankenburg, der Politik und Wissenschaft Blankenburgs Erfahrungen mit dem Mieterstrommodell und wie zukünftig regionale Potenziale auch in anderen Regionen Sachsen-Anhalts genutzt werden können. Welche Rolle spielen individuelle Quartierslösungen, um die Energiewende vor Ort voranzubringen? Wie können kommunale Mitstreiter*innen gefördert und gefordert werden? Welche Konsequenzen hat die EEG2021- Novelle für Mieterstrommodelle?

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Neue „HyStarter“ gesucht


Die HyStarter-Förderung richtet sich an Kommunen und/oder Regionen, die sich zu einer Wasserstoffregion entwickeln wollen. Die Kommunen und/oder Regionen werden jeweils ein Jahr lang von einem Konsortium begleitet, um bei sich vor Ort ein Netzwerk von Akteuren zu gründen und ein Konzept zum Aufbau einer regional integrierten Wasserstoffwirtschaft auszuformulieren.

Das Konsortium, das durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gemeinsam mit der NOW GmbH und dem Projektträger Jülich in Kürze beauftragt wird, setzt sich aus verschiedenen Unternehmen zusammen, die im Bereich der Beratung und Konzepterstellung zu integrierten Energiesystemen auf Basis von Wasserstoff hohe Kompetenzen vorweisen. Die Begleitung und Beratung der HyStarter-Regionen und/oder Kommunen ist für die Akteure vor Ort kostenlos. Zusätzlich wird den als HyStarter ausgewählten Kommunen und/oder Regionen die Möglichkeit geboten, sich im Rahmen von Netzwerktreffen der deutschen Wasserstoffregionen des HyLand-Programms sowohl mit anderen Wasserstoffregionen als auch mit Akteuren der Industrie auszutauschen und zu vernetzen.

Zur Interessenbekundung

Reparieren statt wegschmeißen

Kühlschränke, Spülmaschinen, Waschmaschinen, Fernseher und weitere Produkte müssen seit dem 1. März strengere Anforderungen an die Reparierbarkeit erfüllen. Seitdem werden die EU-weit vereinbarten neuen Ökodesign-Regeln angewendet. Die Hersteller müssen demnach künftig Ersatzteile über einen bestimmten Zeitraum vorhalten und die betreffenden Produkte so gestalten, dass Komponenten mit herkömmlichen Werkzeugen zerstörungsfrei auseinandergebaut werden können. Auch müssen Reparaturinformationen mitgeliefert werden. Das Ziel der neuen Regelungen im Rahmen der Ökodesign-Richtlinie ist es, dass Produkte eine längere Lebensdauer haben. 

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KlimaDatenSchule.
Daten nutzen – Klima schützen


Das Programm KlimaDatenSchule verknüpft Klimaschutz mit Daten- und Medienkompetenz. Schüler*innen und lokale Klimaschutz-Initiativen vernetzen sich miteinander. Sie entwickeln ihre Data Literacy weiter und werden mithilfe digitaler und analoger Werkzeuge gemeinsam für den Klimaschutz aktiv. 

KlimaDatenSchule ist ein Programm von BildungsCent e.V. und wird gemeinsam mit mediale pfade.org – Verein für Medienbildung e.V. umgesetzt. Es wird gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit. 

Der BildungsCent e.V. bietet Mitarbeitenden von Klimaschutz-Initiativen die kostenlose Teilnahme an einem Online-Workshop an. Im Workshop (max. 8 Stunden, verteilt auf 2-3 Tage, ab September 2021) stärken die Teilnehmenden ihre Data Literacy, insbesondere im Kontext des Engagements für den Klimaschutz. Im Anschluss werden die Teilnehmenden mit Schüler*innen aus der Region vernetzt und gemeinsam die neu erworbenen Kenntnisse im Rahmen datenbasierter Klimaschutz-Projekte angewendet.

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Online-Seminar: Gemeinsam mit der KfW für den Klimaschutz - BEG ersetzt die bisherige Förderung


Ab dem 01.07.2021 können Bauherren neue Förderkredite und Investitionszuschüsse der "Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)" beantragen - für ihren Neubau als Effizienzhaus oder für die Sanierung zum energetisch sanierten Effizienzhaus sowie einzelne energetische Maßnahmen. Die Förderung der energetischen Baubegleitung beantragen die Bauherren direkt zusammen mit dem Förderkredit oder dem Investitionszuschuss. Am 27.04.21 bietet die Ingenieurkammer Sachsen-Anhalt ein Online-Seminar an, in dem relevante Informationen zu den Neuerungen und wichtige Details der BEG im Rahmen der Förderung der KfW erläutert werden. 

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