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Jetzt anmelden: 13. Treffen des Landesnetzwerks "Energie & Kommune"

Die Kommune als Energieversorger?

Kommunen in Sachsen-Anhalt beschäftigen sich immer mehr mit der Nutzung erneuerbarer Energien zur Stromerzeugung. Dabei stoßen sie auf rechtliche und organisatorische Fragestellungen. Die Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt GmbH hat deshalb eine rechtliche Bewertung der Rahmenbedingungen zur Nutzung von Anlagen zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien in Auftrag gegeben.

Mit der Stellungnahme sollen Handlungsoptionen kommunaler Verwaltungen aufgezeigt werden. Die Ergebnisse werden am 17. März 2021 um 10 Uhr online durch den Rechtsanwalt Herrn Christoph Engel der Kanzlei Schweizer Legal vorgestellt.

Interessierte aus Verwaltung und Politik sind herzlich eingeladen, an der Online-Veranstaltung teilzunehmen.

Melden Sie sich dafür bitte hier an.

2. Treffen der Klimaschutzmanager*innen Sachsen-Anhalt 

Am 17. Februar 2021 fand das zweite von der LENA organisierte Online-Treffen kommunaler Klimaschutzmanager*innen des Landes Sachsen-Anhalts statt.

Zunächst stellte die LENA den neun teilnehmenden Klimaschutzmanager*innen aus Köthen, Halle (Saale), Dessau-Roßlau, Wernigerode, Mücheln, Burg, der Verbandsgemeinde Mansfelder Grund-Helbra, der Hansestadt Stendal sowie dem Landkreis Stendal die Möglichkeiten einer Kommune zur Nutzung erneuerbarer Energien vor. Dabei standen vor allem rechtliche Rahmenbedingungen im Fokus. Ein klassisches Beispiel hierfür ist die Installation einer Photovoltaik-Anlage auf dem Rathausdach.

Im weiteren Verlauf des Treffens wurde die Nutzung eines Solarkatasters thematisiert. Seitens der Klimaschutzmanager*innen besteht ein großes Interesse an einer Anwendung dieser Art.

Darüber hinaus wurden die Themen Mobilität und Mobilitätskonzepte diskutiert. Alle Teilnehmer*innen waren sich einig, dass es in dem Bereich Mobilität auch auf kommunaler Ebene noch viel zu tun gibt, wobei zwischen Stadt und Land unterschiedliche Prioritäten herrschen. Zur gezielten Planung ist ein integriertes Mobilitätskonzept notwendig, das klare Ziele und Visionen beinhaltet, aber auch von Anfang an einen lokalen Beteiligungsprozess ermöglicht. Daraus sollen sich ganzheitliche Maßnahmen ableiten, die bedürfnisgerechte Mobilität sicherstellen. Dabei wurde auch der Digitalisierung eine wichtige Rolle beigemessen.

Online-Portal Kom.EMS entwickelt sich zum bundesweiten Standard für kommunales Energiemanagement

Das von den Landesenergieagenturen aus Baden-Württemberg, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen entwickelte Online-Portal Kom.EMS kommt in immer mehr Bundesländern zum Einsatz. Es etabliert sich als bundesweiter Qualitätsstandard für kommunales Energiemanagement.

Mehr als 450 Kommunen aus neun Bundesländern sind bereits auf dem 2018 gestarteten Portal angemeldet, um die Energiekosten in ihren Gebäuden zu reduzieren.In Sachsen-Anhalt wird Kom.EMS bereits von 17 Kommunen genutzt, darunter eine Verbandsgemeinde, die zusätzlich mit ihren 8 Mitgliedsgemeinden angemeldet ist.

Weitere Informationen

Hier geht es zum Online-Portal

Nächster „KEM Talk“ am 5. März 2021


Der "KEM Talk" ist ein monatlich stattfindendes Online-​Meeting zum kommunalen Energiemanagement.

Der KEM Talk #10 findet am 5. März 2021 von 10 bis 11 Uhr statt und wird die Optimierung des Energiemanagements mithilfe der Software InterWatt am Beispiel der Stadt Kiel thematisieren.  

Das Kieler Energiemanagement controlled seine 120 energieintensivsten Liegenschaften mit dem Datenbanktool InterWatt. Ziel ist ein enger Kontakt zu Hausmeistern und Nutzern mithilfe von Liegenschaftsberichten sowie die Verbrauchserfassung mithilfe der Hausmeister-App. Daneben dienen automatisch generierte Energieausweise für Transparenz und eine Maßnahmenverwaltung dokumentiert deren Wirksamkeit. 

Hier geht es zur Registrierung

Weiterer KEM Talk-Termin zum Vormerken:

KEM Talk #11: Freibad Kiebitzberge – Ganzjährige Wärmeversorgung sowie Schwimmbeckenvorwärmung über Solarthermie
Zeit: 09.04.2021, 10.00 bis 11.00 Uhr
Referent: Markus Schmidt, Brandenburg

StädteChallenge2021: Welche Stadt verdoppelt ihre Photovoltaik-Leistung als erste?

Um den Ausbau der Photovoltaik zu beschleunigen und damit einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, hat FossilFree Karlsruhe mit Unterstützung der Parents for Future Germany und Fridays for Future Deutschland einen bundesweiten „Wattbewerb“ ins Leben gerufen: die StädteChallenge Photovoltaik.

Alle Städte können teilnehmen. Die StädteChallenge findet in zwei Kategorien statt:
1. Großstädte ab 100.000 Einwohner*innen 
2. Städte mit bis zu 100.000 Einwohner*innen 

Zwar hat die StädteChallenge bereits am 21. Februar 2021 begonnen, aber auch spätere Registrierungen sind jederzeit möglich, wobei auch dann die Startwerte zum 31.12.2020 erhoben werden. Somit ist auch ein späterer Start kein Nachteil im Wettbewerb.

Zu den Startwerten gehören die Einwohnerzahl und die installierte Leistung an Photovoltaik in kWp im Stadtgebiet (Basis: Marktstammdatenregister), jeweils zum Stichtag 31.12.2020.

Das Ende der StädteChallenge ist erreicht, wenn die erste Großstadt es geschafft hat, ihre installierte kWp-Leistung gegenüber dem Startzeitpunkt zu verdoppeln.

Weitere Informationen


Neue Förderungen für Elektromobilität


In der neuen Richtlinie wird unter anderem eine Förderung für die Erstellung von Elektromobilitätskonzepten sowie die Investition in E-Fahrzeuge und Ladeinfrastruktur in Aussicht gestellt.

Bis zum 31. März 2021 können Anträge auf eine Förderung gestellt werden.

Was wird gefördert?
...die Anschaffung von batterie-elektrisch betriebenen Fahrzeugen und die zugehörige Ladeinfrastruktur

Wer wird gefördert? 
...Gebietskörperschaften, Zweckverbände, Landesbehörden, kommunale und Landesunternehmen, Hochschulen, sonstige Betriebe und Einrichtungen, die in kommunaler Trägerschaft stehen, Einrichtungen, die gemeinnützigen Zwecken dienen sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft

Wie hoch ist die Förderquote? 
...zwischen 40% und 60% für Unternehmen und bis zu 90% für nicht gewerblich tätige Antragsteller (z.B. kommunale Daseinsvorsorge)

Weitere Informationen im Förderaufruf

Neues EU-Energielabel ab 1. März 2021


Ab dem 1. März 2021 und nach einer viermonatigen Übergangszeit gilt das neue Energielabel und macht so das Vergleichen von Haushaltsgroßgeräten wie Kühlschränken um einiges einfacher.

So muss die alte Effizienzklasseneinteilung von A+++ bis D einer neuen Einteilung weichen, die Effizienzklassen von A bis G für alle Produktgruppen vorsieht. Dabei steht "A" für besonders effiziente und "G" für wenig effiziente Geräte. Beim alten Label fiel es durch die vielen "Plus"-Kennzeichnungen schwer, die Unterschiede zwischen den Geräten zu erkennen. Darüber hinaus erweckte die häufige Einordnung in die Effizienzklassen A+++ und A++ den Anschein, dass alle verfügbaren Geräte aus energetischer Sicht eine gute Wahl wären.

Weitere Informationen zum neuen Energielabel

Verbraucherinformation: Besonders sparsame Haushaltsgeräte 2021

Wasch-​ und Spülmaschinen, Wäschetrockner sowie Kühl- und Gefriergeräte sind Anschaffungen für viele Jahre. Die jeweiligen Betriebskosten, die im Falle eines ineffizienten Gerätes über die Lebensdauer den Anschaffungspreis übersteigen können, spielen bei der Auswahl oftmals eine untergeordnete Rolle.

Unsere Verbraucherinformation "Besonders sparsame Haushaltsgeräte 2021" soll Ihnen als Orientierung und Hilfe dienen, besonders effiziente Geräte üblicher Bauarten und Größenklassen schnell und einfach zu identifizieren.

Die Broschüre steht hier zum Download zur Verfügung.

Umweltpreis 2021: Projekte zu Themen der Umwelt und Nachhaltigkeit in Sachsen-Anhalt gesucht

Die Stiftung Umwelt, Natur- und Klimaschutz des Landes Sachsen-Anhalt (SUNK) ruft dazu auf, Beiträge für den Umweltpreis 2021 einzureichen. Bis zum 5. Mai 2021 können sich Einzelpersonen oder Personengruppen mit ihren ehrenamtlichen Aktivitäten zum Umwelt-, Natur- oder Klimaschutz sowie zur Nachhaltigkeit bewerben. Einziges Kriterium ist, dass die Aktivitäten seit zwei Jahren bestehen und in Sachsen-Anhalt durchgeführt werden. Der Preis wird zum 25. Mal verliehen. 

Das Preisgeld für den Umweltpreis 2021 beträgt 10.000 Euro. 

Zum Bewerbungsformular

Verbrauchertag Sachsen-Anhalt 2021

Das Corona-Virus hat nicht nur Verbraucherinnen und Verbraucher in Sachsen-Anhalt, sondern auch die Verbraucherzentrale des Landes vor ganz neue Anforderungen gestellt. Nach nun schon einem Jahr Leben mit der Pandemie zieht die Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt Bilanz: Welche Themen rund um Verbraucherverträge, Reisen oder Finanzen, hat sie besonders beschäftigt? Wie pandemiesicher ist das Verbraucherrecht? Wie erreichen Ratsuchende die Verbraucherzentrale und umgekehrt?

Die Verbraucherzentrale lädt Interessierte zum digitalen Verbrauchertag am 3. März von 12:30 Uhr bis 14:30 Uhr ein.

Es werden unter anderem Beiträge von Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff, der Ministerin für Arbeit, Soziales und Integration, Petra Grimm-Benne und vom Konsumentenforscher Professor Georg Felser, Hochschule Harz, erwartet.

Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung



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