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Gesucht und gefunden: Sachsen-​Anhalts älteste Waschmaschinen sind 55 Jahre alt!

Gemeinsam mit ihren Partnern war die Landesenergieagentur Sachsen-​Anhalt im vergangenen Jahr auf der Suche nach den ältesten, noch betriebenen Wasch-​ und Trockengeräten des Landes. Knapp 1.300 Haushalte aus ganz Sachsen-​Anhalt haben sich an der Aktion "Jetzt sauber tauschen" beteiligt. Nun stehen die Gewinner fest.

Den ersten Platz in der Kategorie Waschmaschine teilen sich Familie Frank aus Zerbst und Familie Prokop aus dem Seegebiet Mansfelder Land. Beide Waschmaschinen wurden im Jahr 1965 hergestellt.

Ganz im Norden des Landes steht der älteste Abluft-​Wäschetrockner. Das Gerät ist aus dem Jahr 1972 und wurde von Familie Trösken damals als Neugerät angeschafft. Es hat bereits einige Umzüge hinter sich und ist heute im Ortsteil Behrendorf der Hansestadt Werben noch immer beinahe täglich in Gebrauch.

In der Stadt Aken im Landkreis Anhalt-​Bitterfeld ist der älteste Kondens-​Wäschetrockner zu finden. Dieser stammt aus dem Jahr 1979 und leistet bei Familie Schlieper seine Dienste.

Der älteste Waschtrockner, also ein Kombinationsgerät zum Waschen und Trocknen, befindet sich im Haushalt von Familie Hanisch aus Sangerhausen und ist 31 Jahre alt.

Ein Jahr älter, aus dem Jahr 1988, ist der betagteste Geschirrspüler Sachsen-​Anhalts. Er steht bei Familie Hülz in der Landeshauptstadt Magdeburg.

Alle genannten Preisträger dürfen sich über ein hoch energieeffizientes Neugerät freuen. Die Zweit-​ und Drittplatzierten erhalten ein Überraschungspaket als Anerkennung für ihre Teilnahme.

Herzlichen Glückwunsch!

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Bildungsministerium und Landesenergieagentur suchen Energiesparmeister 2021

Welche Schule hat das beste Energiesparprojekt und holt damit den Landestitel "Energiesparmeister 2021"? Gemeinsam mit der Staatssekretärin im Ministerium für Bildung, Eva Feußner, werden im Rahmen des vom Bundesumweltministerium geförderten bundesweiten Energiesparmeister-​Wettbewerbs auch in diesem Jahr wieder die pfiffigsten, kreativsten und nachhaltigsten Klimaschutz-​ und Energiesparprojekte an Sachsen-​Anhalts Schulen gesucht. Die Teilnahme lohnt in jedem Fall, schließlich erhält der Landessieger unter anderem ein Preisgeld in Höhe von 2.500 Euro.

Bis zum 26. März 2021 können sich Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte aller Schularten mit ihren Projekten auf www.energiesparmeister.de bewerben.

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Meldefrist läuft aus: Betreibern von Solar-​ und Windkraftanlagen droht Verlust der Förderung

Registrierung von Erneuerbare-​Energien-Bestandsanlagen im Marktstammdatenregister bis 31.01.2021 erforderlich!

Der Anteil der Erneuerbaren Energien an der Bruttostromerzeugung im Land, überwiegend aus Wind und Sonne, liegt inzwischen bei über 58 Prozent. Viele Sachsen-​Anhalter leisten mit ihrer PV-​Anlage schon seit vielen Jahren einen Beitrag an der Energiewende, andere mit ihrer Beteiligung an Windparks. Doch für sie läuft demnächst eine wichtige Übergangsfrist aus.

Seit Januar 2019 gibt es mit dem Marktstammdatenregister, kurz MaStR, eine neue Datenbank für alle Energieanlagen. An den Eintrag im MaStR ist auch die Auszahlung der Förderung für Photovoltaik-​ und Windkraftanlagen gebunden. Bis zum 31. Januar 2021 müssen alle vor Januar 2019 bestehenden Anlagen neu registriert sein, ansonsten wird bis zur Registrierung die Zahlung der Einspeiseförderung eingestellt.

Als Landesenergieagentur möchten wir hiermit an die erforderliche Eintragung erinnern, damit auch künftig Geld für den Strom aus Sonne und Wind an die Anlagenbetreiber fließt. Die Registrierung ist von den Betreibern unter www.marktstammdatenregister.de selbst vorzunehmen.

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Jetzt kostenfrei Messgeräte für Ihre Kommune ausleihen!

Die Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt verleiht ab sofort kostenfrei Messgeräte an interessierte Kommunen, die für verschiedene Messungen in den Liegenschaften genutzt werden können. Mithilfe der Messgeräte können Einsparpotentiale aufgedeckt sowie verschiedene technische Einstellungen überprüft und optimiert werden.

In einem Messkoffer befinden sich insgesamt drei Messgeräte: je ein Gerät zur Temperaturaufzeichnung in Räumen sowie an Leitungen und ein Luxmeter zur Messung der Beleuchtungsstärke. Zusätzlich gibt es noch ein CO2-Messgerät für Räume dazu. 

Mit den Messgeräten zur Temperaturaufzeichnung können z.B. Heizungseinstellungen überprüft werden. Hier sowie im Bereich der Straßenbeleuchtung liegen große Einsparpotentiale. Mit dem Luxmeter kann überprüft werden, inwieweit die gesetzlichen Vorgaben zur Beleuchtungsstärke eingehalten werden. Auch kann die Innenraumbeleuchtung in Büros oder Schulräumen gemessen werden. Mit dem CO2-Messgerät kann außerdem der Lüftungsbedarf bzw. die Funktionsfähigkeit einer Lüftungsanlage - z.B. in Schulklassen oder Büroräumen - erfasst werden.  

Insgesamt verfügt die LENA über 15 Messkoffer, von denen einige bereits verliehen sind. Sollten Sie Interesse an einer Ausleihe haben, kontaktieren Sie LENA-Mitarbeiterin Jennifer Lemke entweder telefonisch unter (0391) 5067-4046 oder per E-Mail an lemke@lena-lsa.de für weitere Informationen.


Nächster „KEM Talk“ am 5. Februar 2021


Der "KEM Talk" ist ein monatlich stattfindendes Online-​Meeting zum kommunalen Energiemanagement, organisiert durch die Landesenergieagenturen in Sachsen, Baden-​Württemberg, Thüringen und Sachsen-​Anhalt.

Der KEM Talk #9 findet am 5. Februar 2021 von 10 bis 11 Uhr statt und wird die Verbrauchsdatenerfassung am Beispiel der Stadt Nürnberg thematisieren. 

In Nürnberg werden seit gut 20 Jahren Verbrauchsdaten der städtischen Gebäude erfasst und ausgewertet. Heute wird eine Reihe von Methoden – von manuell bis voll automatisch – eingesetzt, um die Werte der Energie- und Wasserzähler in die Energiemanagementsoftware einzulesen. So ergibt sich eine sehr heterogene Datenlage, auf deren Basis wiederum unterschiedliche Arten der Rückkopplung zu den Verbrauchsverursachern möglich sind. Es werden die Erfassungsvarianten und Beispiele für Möglichkeiten des Feedbacks an die Gebäudenutzer vorgestellt. 

Hier geht es zur Registrierung

Weiterer KEM Talk-Termin zum Vormerken:

KEM Talk #10: Kieler Energiemanagement mit INTERWATT: automatische Liegenschaftsberichte und Hausmeisterapp, Maßnahmenverwaltung sowie Energieausweise mit dem Datenbanktool
Zeit: 05.03.2021, 10 bis 11 Uhr
Referent: Markus Noldin & Jan Scheer, Stadt Kiel, Schleswig-Holstein

BEG – die neue Bundesförderung für effiziente Wohn- und Nichtwohngebäude


Nicht nur das neue Gebäudeenergiegesetz (GEG) kommt beim Bauen und Sanieren zum Tragen: Zur Umsetzung des Klimaschutzprogramms 2030 im Gebäudesektor wird die energetische Gebäudeförderung vollständig neu aufgestellt und weiterentwickelt. Ziel der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) ist, verstärkte Anreize für Investitionen in zertifizierte Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und erneuerbare Energien zu setzen. Es wird daher in 2021 eine neue Fördersystematik für energieeffiziente Wohn- und Nichtwohngebäude etabliert. Diese führt erstmals Energieeffizienz und erneuerbare Energien unter einem Dach mit einer höheren Förderung für Nachhaltigkeit, Digitalisierung und erneuerbare Energien sowie einer erleichterten Antragstellung zusammen.

Weitere Informationen zur neuen Fördersystematik

Bauvorlageberechtigung nun auch für Handwerksmeister und staatlich geprüfte Techniker


Mit Inkrafttreten der novellierten Landesbauordnung (BauO LSA) zum 01.02.2021 erhalten Meister aus dem Maurer- und Betonbauerhandwerk sowie dem Zimmererhandwerk in Sachsen-Anhalt die sogenannte „Kleine Bauvorlageberechtigung“. Gleiches gilt für staatlich geprüfte Techniker mit der Fachrichtung Bautechnik/Schwerpunkt Hochbau sowie Personen mit berufsqualifizierendem Hochschulabschluss der Fachrichtung Architektur, Hochbau oder des Bauingenieurwesens.

Die „Kleine Bauvorlageberechtigung“ ermöglicht das Stellen von Bauanträgen für Gebäude der Gebäudeklassen 1 und 2 (Ein- oder Zweifamilienhäuser, Autoüberdachungen, Gauben, Anbauten oder kleine Gewerbeeinheiten). Bisher erstreckte sich die Bauvorlageberechtigung nach § 64 Absatz 2 BauO LSA auf Architekten, bauvorlageberechtigte Ingenieure, Innenarchitekten sowie Personen mit einschlägigem, berufsqualifizierendem Hochschulabschluss und zweijähriger Praxis in der Entwurfsplanung.

Die drei neu hinzugefügten Zielgruppen sind verpflichtet, sich eigenverantwortlich im Bereich des öffentlichen Baurechts fortzubilden und ausreichend gegen Haftpflichtansprüche zu versichern, die aus ihrer eigenverantwortlichen Tätigkeit herrühren können.

Gebäudeenergiegesetz (GEG) 2020: Das ändert sich bei Energieausweisen

Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) löst seit dem 1. November 2020 unter anderem die Energieeinsparverordnung (EnEV) ab und legt energetische Anforderungen an beheizte oder klimatisierte Gebäude fest. Veränderungen betreffen auch die Anforderungen, die der Gesetzgeber an die Ausstellung von Energieausweisen hat. Im Folgenden eine Auflistung der Änderungen:

Die Pflicht, bei Vermietung oder Verkauf eines Hauses einen Energieausweis vorzulegen sowie die Pflicht zu entsprechenden Angaben in Immobilienanzeigen gilt nun auch für Immobilienmakler.

> Erweiterung und Aufwertung der Datenbasis zur Erstellung eines verbrauchsbasierten Energieausweises um eine Vor-Ort-Begehung und/oder eine Fotoanalyse. Letztere ist nur zulässig, sofern diese eine fundierte Einschätzung des zu begutachtenden Gebäudes ermöglicht.

> Pflicht zur Angabe der CO2-Emissionen im Energieausweis

> Gebäudeeigentümer sind für die Richtigkeit der von ihnen für den Energieausweis zur Verfügung gestellten Angaben verantwortlich.

> Ausstellungsberechtigte Personen sind verpflichtet, die zur Verfügung gestellten Daten und Informationen sorgfältig zu prüfen. Eine Verwendung ist nur gestattet, wenn kein Zweifel an der Richtigkeit besteht.

> Angabe detaillierter Informationen zum aktuellen Sanierungsstand des Gebäudes (inkl. inspektionspflichtiger Klimaanlagen zzgl. Fälligkeitsdatum der nächsten Inspektion).

Weiterhin wird hinsichtlich der Ausstellberechtigung für Energieausweise nicht mehr zwischen Wohn- und Nichtwohngebäuden unterschieden (§ 88 des GEG). Mit § 112 GEG sieht der Gesetzgeber darüber hinaus Übergangsvorschriften für Energieausweise vor. Es ist gestattet, für Energieausweise im Falle von Verkauf, Vermietung oder Verpachtung bis zum 1. Mai 2021 die bisherigen Regeln der EnEV anzuwenden. Danach gelten die neuen Regelungen gemäß GEG. 

Weiterführende Informationen zum Thema Energieausweis

Honorarordnung für Architekten und Ingenieure HOAI – Neufassung zum 01.01.2021

Die HOAI regelt die Ermittlung der Entgelte von Architekten und Ingenieuren mit Sitz in Deutschland, soweit die Leistungen durch diese Verordnung erfasst und von Deutschland aus erbracht werden. Da das Gesamthonorar für Architekten- und Ingenieurleistungen bis zu rund 20% der Gesamtkosten eines Bauprojektes betragen kann, lohnt es sich, die neuen Regelungen im Blick zu haben.

Als wichtige Änderung ist zu nennen: Es fällt die Verbindlichkeit der Mindest- und Höchsthonorarsätze weg. Architekten und Ingenieure sind nun auch verpflichtet, die Auftraggeber vor Vertragsschluss in Textform darauf hinzuweisen, dass ein höheres oder niedrigeres Honorar als die in den Honorartafeln erzielten Werte vereinbart werden kann. Diese Regelung gilt nur gegenüber Verbrauchern, also nicht gegenüber Unternehmen.

Die Leistungsbilder, Leistungsphasen und seit 2013 unveränderten Honorartafeln der HOAI bleiben als Orientierungsrahmen bestehen. Die früheren Mindestsätze werden jetzt als „untere Honorarsätze“ (oder auch Basishonorarsätze), die früheren Höchstsätze „obere Honorarsätze“ bezeichnet.

Ein kurzer Überblick zur HOAI findet sich in der kostenfrei erhältlichen Bauherrenmappe der LENA.

Weitere Informationen zu den wesentlichen Änderungen in der Neufassung

Save the Date: Veranstaltungshinweise Februar 2021

„Nachhaltigkeit in der Wirtschaft“: Nächstes Netzwerktreffen am 23. Februar 2021 

Im Netzwerk "Nachhaltigkeit in der Wirtschaft" haben sich Multiplikatoren aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und zivilem Engagement aus Mitteldeutschland zusammengefunden, um den Ansatz einer nachhaltigen Wirtschaft in der Praxis zu fördern und darüber zu einer zukunftsfähigen regionalen Wirtschaft beizutragen. Das nächste Netzwerktreffen wird am 23. Februar 2021 um 14 Uhr online stattfinden und u.a. den aktuellen Stand zum Lieferkettengesetz und die Verantwortung von Unternehmen für transparente Lieferketten thematisieren.

VDI-Expertenforum am 24. Februar 2021  

Unter dem Motto „Chancen und Herausforderungen der Methoden zur Effizienzbewertung“ wird das VDI-Expertenforum am 24. Februar 2021 von 10 bis 16 Uhr als Onlinekonferenz abgehalten.  

Themen werden u.a. Energieeffizienz und ihre Bewertung im Wärmesektor, Energieeffizienz in der Sektorenkopplung sowie entsprechende Praxisbeispiele sein. Die LENA beteiligt sich am VDI-Expertenforum mit einem Vortrag zum Thema „Fokus Energieeffizienz in der Wirtschaft – Maßnahmen in Sachsen-Anhalt im Kontext der Energieeffizienzstrategie 2050 der Bundesregierung“.  



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