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Online-Portal „Kom.EMS“ gewinnt PERPETUUM Energieeffizienzpreis 2020 

Nach der Auszeichnung mit dem Deutschen Innovationspreis für Klima und Umwelt (IKU) hat das Online-Portal „Kom.EMS“ nun auch den diesjährigen PERPETUUM-Energieeffizienzpreis der Deutschen Unternehmensinitiative Energieeffizienz (DENEFF) gewonnen.  

Unter dem Motto „Effiziente Energiewende 3.0“ fand am 24. November 2020 die 10. DENEFF-Jahreskonferenz statt. Neben Beiträgen von Dr. Angela Merkel, Ban Ki Moon und Wolfgang Kubiki wurde im Rahmen der Konferenz der PERPETUUM-Energieeffizienzpreis für besonders innovative und energieeffiziente Lösungsmodelle verliehen. Im Publikums-Voting der neun Finalisten konnte sich das Kom.EMS-Tool durchsetzen. 

Kom.EMS ist ein Gemeinschaftsprojekt der Landesenergieagenturen aus Sachsen, Baden-Württemberg, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Mit dem kostenfreien, onlinebasierten System können Städte, Gemeinden und Landkreise ein professionelles Energiemanagement aufbauen. So können mithilfe von Kom.EMS hohe Einsparpotentiale mit einfachen Mitteln erschlossen werden. Erfahrungen zeigen, dass so etwa 10-20% der Kosten, Verbräuche und CO2-Emissionen eingespart werden können. Darüber hinaus unterstützt ein Energiemanagement den zielgerichteten Einsatz investiver Mittel zur energetischen Gebäudeoptimierung.

Zum Online-Portal Kom.EMS 

Erstes Treffen kommunaler Klimaschutzmanager in Sachsen-Anhalt

In dieser Woche fand das erste von der LENA organisierte (Online-)Treffen kommunaler Klimaschutzmanager aus verschiedenen Regionen Sachsen-Anhalts statt. Dieses erste Treffen diente in erster Linie dem gegenseitigen Kennenlernen und Austausch. In diesem Zusammenhang stellten die Klimaschutzmanager der Stadt Köthen, der Verbandsgemeinde Mansfelder Grund-Helbra, der Stadt Burg und der Stadt Mücheln ausgewählte Projekte vor.

Die thematischen Schwerpunkte lagen dabei auf der Energieeffizienzsteigerung für kommunale Straßenbeleuchtung, dem Einsatz von Photovoltaik, nachhaltige Mobilitätskonzepte, zukünftige CO2-Besteuerung und den Herausforderungen im kommunalen Umfeld. 

Alle Teilnehmer waren sich am Ende einig: der Erfahrungsaustausch in Form eines Klimaschutzmanager-Treffens soll fortgesetzt werden! Schließlich bedeutet die Einstellung eines Klimaschutzmanagers eine klare Interessensbekundung der Kommune, aktiven Klimaschutz zu betreiben. Dies wiederum bietet gute Voraussetzungen für eine produktive Zusammenarbeit und die Durchführung erfolgreicher Best-Practice-Projekte. 

Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Treffen und eine erfolgreiche Zusammenarbeit!

Nächster „KEM Talk“ am 4. Dezember 2020


Der "KEM Talk" ist ein monatlich stattfindendes Online-​Meeting zum kommunalen Energiemanagement, organisiert durch die Landesenergieagenturen in Sachsen, Baden-​Württemberg, Thüringen und Sachsen-​Anhalt.

Der KEM Talk #7 findet am 4. Dezember 2020 von 10 bis 11 Uhr statt und wird den Einsatz einer geregelten Fensterlüftung am Beispiel der Stadt Karlsruhe thematisieren. 

Die Stadt Karlsruhe untersucht seit 2014 über verschiedene Projekte hinweg den Einsatz einer geregelten Fensterlüftung als Alternative zu mechanischen Lüftungsanlagen. Bisher wurden Modernisierungsprojekte damit ausgestattet - Neubauten kommen gerade dazu. Es werden Erfahrungen zur Wirksamkeit und Akzeptanz durch die Nutzenden, also die Vor- und Nachteile dieser Technologie erläutert. 

Hier geht es zur Registrierung

Weiterer KEM Talk-Termin zum Vormerken:

KEM Talk #8: Flächendeckende Einzelraumregelung im Landkreis Schaumburg
Zeit: 08.01.2021, 10 bis 11 Uhr
Referent: Nils Althoff, Landkreis Schaumburg, Niedersachsen 

Energieberatertreffen Sachsen-Anhalt 2020


Obwohl das diesjährige Energieberatertreffen in der vergangenen Woche aufgrund der aktuellen Pandemie-Situation nur online stattfinden konnte, ist es der LENA und ihren Partnern - dem RKW Sachsen-Anhalt und der Ingenieurkammer Sachsen-Anhalt – erneut gelungen, mit der etablierten Veranstaltung eine wichtige Plattform zur Weiterbildung und zum Erfahrungstausch für Energieberaterinnen und Energieberater zu schaffen.

Die 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten durch die ONTRAS Gasnetze GmbH unter anderem spannende Einblicke in den Umbau des Energiesystems bis zum Jahr 2050. Außerdem wurden ihnen durch das Fraunhofer IFF Möglichkeiten aufgezeigt, um die Energiebedarfe in Unternehmen flexibel und damit netzdienlich zu gestalten.

Im Jahr 2020 konnte ein gesteigertes Interesse an der Pacht von gewerblichen Photovoltaik-Anlagen registriert werden. Für Unternehmen ist die Inbetriebnahme ohne Anfangsinvestition besonders attraktiv. Die Q Cells Europe stellte auf dem Energieberatertreffen verschiedene Wirtschaftlichkeitsmodelle vor. 

Abschließend gab die MPW – Legal & Tax GbR einen Ausblick auf die Neuerungen des EEG , die ab dem Jahr 2021 zu erwarten sind. 

Die einzelnen Präsentationen zum Download finden Sie hier.


Endspurt: Wer hat das älteste Gerät in Sachsen-Anhalt?

Nur noch bis zum 30. November 2020 ist die Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt GmbH (LENA) gemeinsam mit ihren Partnern auf der Suche nach den ältesten, noch in Betrieb befindlichen Waschmaschinen, Trocknern und Geschirrspülern des Landes. Viele Haushalte aus Sachsen-Anhalt haben bereits an der Aktion „Jetzt sauber tauschen“ teilgenommen. Doch ist das älteste Gerät tatsächlich schon dabei?

Die nachweislich ältesten Geräte werden durch gleichartige, hoch energieeffiziente Neugeräte ersetzt – eine fachgerechte Entsorgung der Altgeräte vorausgesetzt. Teilnehmen kann jede/r Bürger/in mit Erstwohnsitz in Sachsen-​Anhalt.

Alle Infos zur Aktion finden Sie unter www.lena.sachsen-anhalt.de

Grüne Karte: Baumpflanzaktion in Degenershausen

In Kooperation mit dem Landestourismusverband (LTV), dem Verein Gartenträume - Historische Parks in Sachsen-Anhalt und der Stiftung für Umwelt-, Natur- und Klimaschutz (SUNK) hat die LENA die über Spenden finanzierte Baumpflanzaktion „Grüne Karte zeigen“ - ein Projekt, das bereits im Jahr 2009 zum nachhaltigen Klimaschutz ins Leben gerufen wurde - reaktiviert.

Die Aktion richtet sich an Touristen und Einwohner des Landes Sachsen-Anhalt, die ihren CO2-Reise-Fußabdruck verringern möchten und an alle, die wollen, dass Sachsen-Anhalt grün bleibt.

Während des 18. Parkseminars im Landschaftspark Degenershausen pflanzte LENA-Prokurist Dirk Trappe im Oktober gemeinsam mit den Grüne-Karte-Projektpartnern eine Winterlinde und rief dazu auf, sich an Baumspenden zu beteiligen.

Weitere Infos zur Grünen Karte: www.gruene-karte.org


Neues Umweltportal: Mehr Informationen besser finden

Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie hat das Angebot für Umweltinformationen in Sachsen-Anhalt weiter ausgebaut. Das neue Umweltportal ist seit Mitte November frei geschalten. Es bietet schnelle aktuelle Hintergrundinformationen zu zahlreichen Umwelt- und Verbraucherthemen, von Pegelständen und Waldbrandgefahrenstufen über Naturschutzgebiete bis zu Standorten von Milchtankstellen.

Durch die Verlinkung von Fachportalen und weiteren externen Angeboten können sich Bürgerinnen und Bürger direkt informieren. Eine Vielzahl von Kartenthemen wurde in das neue Portal integriert. Sie können standortbezogen abgerufen werden.

Das gesamte Informationsangebot wird kontinuierlich erweitert, um den Zugang zu den in der Verwaltung vorhandenen Umweltinformationen zu erleichtern.

Hier geht es zum Umweltportal: www.umwelt.sachsen-anhalt.de

Heizspiegel 2020


Gerade im Herbst haben es viele gern kuschlig warm zu Hause. Doch zahlen Sie womöglich zu viel für’s Heizen? Wie hoch ist Ihr Energieverbrauch wirklich? Und wie lassen sich Heizkosten sparen? 

Mit dem jährlichen Heizspiegel können Mieter*innen sowie Eigentümer*innen ihren Heizenergieverbrauch bewerten und erhalten Tipps für klimafreundliches, effizientes Heizen. Hierfür liefert der Heizspiegel wichtige Ver­gleichs­werte für Erd­gas-, Heiz­öl- und Fern­wärme-Heizungen sowie für Wärme­pumpen – und erstmals auch für Pelletheizungen.

Der Heizspiegel 2020 zeigt, dass der energetische Zustand eines Hauses beim Heizenergieverbrauch nach wie vor einer der wichtigsten Faktoren ist. Bewohner*innen einer 70 Quadratmeter großen Vergleichswohnung in einem energetisch guten Mehrfamilienhaus mit Erdgasheizung zahlten im vergangenen Jahr im Durchschnitt 485 Euro fürs Heizen. Für Bewohner*innen eines Mehrfamilienhauses in einem schlechten energetischen Zustand waren die Heizkosten mehr als doppelt so hoch (!) – etwa 1.030 Euro. 

Auf www.heizspiegel.de können Sie prüfen, ob Sie auch zu viel für’s Heizen zahlen und Sie erfahren außerdem, wie Sie Heizkosten und CO2 sparen können.  

Jetzt Antrag stellen! Bund fördert E-Flotten im Sozial- und Gesundheitswesen mit Förderprogramm „Sozial & Mobil“

Das Förderprogramm „Sozial & Mobil“ des Bundesumweltministeriums unterstützt Unternehmen und Organisationen im Sozial- und Gesundheitswesen bei der Beschaffung vollelektrischer Neufahrzeuge und bei dem Aufbau von Ladeinfrastruktur.

Für den Kauf von rein elektrischen Fahrzeugen können pauschal 10.000 Euro und für die Installation von Ladesäulen (bis 22 kW AC) zusätzlich 2.500 Euro beantragt werden. Fördervoraussetzung ist ein nicht ausgeschöpftes Volumen im Rahmen der De-minimis-Beihilfen (nicht mehr als 200.000 Euro Förderung in drei Steuerjahren erhalten).

Hier gelangen Sie zu weiteren Details des Förderprogramms und entsprechenden Antragsunterlagen.

Förderprogramm "Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen" 

Das BMU-Förderprogramm richtet sich an Kommunen, gemeinnützige Vereinigungen sowie Organisationen und Unternehmen, die im Gesundheits- und Sozialwesen tätig sind. 

Gefördert werden unter anderem die strategische Konzeptentwicklung und konkrete Klimaanpassungsmaßnahmen. Dazu zählen bauliche Maßnahmen wie Dach- und Fassadenbegrünung, Speicherflächen für Regenwasser, schattenspendende Pavillons, Installation von Sonnensegeln oder der Bau von Wasserspielplätzen. Mit Ausbildungs- und Weiterbildungsprogrammen sowie Informationskampagnen soll zudem das Thema Klimaanpassung bei den Beschäftigten aber auch den zu betreuenden Personen und ihren Angehörigen adressiert werden. Gefördert werden umfassende Beratungen sowie die Erstellung von passgenauen Klimaanpassungskonzepten.

Das Förderprogramm hat eine Laufzeit von 2020 bis 2023 und ein Volumen von 150 Millionen Euro. Das erste Förderfenster ist in 2020 noch bis zum 15. Dezember geöffnet, weitere Förderzeiträume folgen. Aufgrund der kurzen Programmlaufzeit ist eine schnelle Beantragung empfehlenswert. 

Für Anträge, die bereits bis zum 30. Juni 2021 gestellt werden, gilt teilweise eine erhöhte Förderquote von bis zu 100 Prozent für finanzschwache Kommunen sowie gemeinnützige Vereinigungen, wie zum Beispiel Wohlfahrtsverbände.

Weitere Informationen

Energy Efficiency Award für Unternehmen aus Sachsen-Anhalt

Einer der diesjährigen Preisträger des von der Deutschen Energie-Agentur (dena) ausgelobten Energieeffizienzpreises ist die Overath EPP GmbH aus Oebisfelde. Der Hersteller von Formschaum-Erzeugnissen wurde gemeinsam mit dem Werkzeughersteller Overath SLM aus Lohmar in Nordrhein-Westfalen in der Kategorie "Think big! Komplexe Energieeffizienzprojekte" ausgezeichnet.

Ihnen ist durch die Fertigung von Werkzeugen im 3D-Druck-Verfahren ein Innovationssprung gelungen. Durch das eingesetzte Verfahren kann Material eingespart und das Gewicht der Werkzeuge reduziert werden. Außerdem wird Edelstahl anstelle von energieintensiv hergestelltem Aluminium eingesetzt. So kann bereits in der Vorkette  viel Energie und CO2 eingespart werden. Die erreichte Energieeinsparung beträgt 86 Prozent bei der Werkzeugherstellung und 79 Prozent bei der anschließenden Anwendung. 

Dieses Projekt belegt auf außergewöhnliche Weise, dass Innovationen in starkem Maß zu Energieeffizienz und Nachhaltigkeit mit einer Verbesserung der Wirtschaftlichkeit beitragen können.

Wir gratulieren dem Unternehmen daher ganz herzlich zu dieser Auszeichnung! Unter den zahlreichen Energieeffizienzprojekten, die die LENA bereits begleitet hat, gibt es nicht viele mit einer so bemerkenswerten Effizienzsteigerung!

Weitere Informationen

Informationsveranstaltung "Von der Innovation bis zur Umsetzung" am 7. Dezember

Sie haben eine Idee, wie Sie Ihr Unternehmen weiterentwickeln können? Ihnen fehlt aber das Rüstzeug, wie Sie dieses Projekt finalisieren? Die Informationsveranstaltung der CIO am 7. Dezember 2020 stellt Ihnen Methoden und Techniken zur gelungenen Umsetzung einer Innovation im eigenen Unternehmen vor.

Von der ersten Idee bis zum Projektabschluss führt Sie ein erfahrener Referent dabei durch den Innovationsprozess und stellt an eindrucksvollen Beispielen einen „Werkzeugkasten“ bewährter Techniken zum erfolgreichen Innovationsmanagement vor.

Ein Schwerpunkt liegt dabei darauf, alle im Umsetzungsprozess Beteiligten und Betroffenen von Anfang an mit einzubeziehen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf bewährten Change-Management-Methoden – beides wichtige Erfolgsfaktoren, auch bei technischen Innovationen.

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie wird zudem das Thema „Führen auf Distanz“ besonders beleuchtet.

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